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RAZR2 V8 in Gold und PEBL U9 vorgestellt

Motorola hat zwei neue Geräte vorgestellt, die noch vor Weihnachten im Handel erscheinen sollen. Während die Luxury Edition des RAZR2 V8 vor allem für Besserverdiener in Frage kommt, richtet sich der Hersteller mit dem MOTO U9 an den Normalnutzer, der sich ein stylisches Handy mit guter Kamera und hochwertigen MP3-Fähigkeiten wünscht.

Motorola arbeitet an seinem Comeback. Nachdem die US-Amerikaner im Jahresverlauf einen massiven Verkaufseinbruch erlitten haben - laut IDC fielen sie im zweiten Quartal hinter Samsung auf den dritten Platz zurück - geben sie sich dennoch nicht kampflos geschlagen. Nachdem das RAZR V3 im Herbst 2004 einen Generationenwechsel im Gerätedesign auslöste, sollte dessen Nachfolger knapp drei Jahre später erneut die Kohlen aus dem Feuer holen. Seit Juli 2007 ist das RAZR2 V8 in Deutschland verfügbar, der lang ersehnte Hype blieb allerdings aus.

Um das zu ändern, bringt der Hersteller das V8 in Kürze als limitiertes Sondermodell in den Handel und spricht damit die gleiche Klientel an, wie knapp ein Jahr zuvor mit der Dolce & Gabbana Edition des V3i. Darüber hinaus gibt es eine weitere Neuvorstellung von Motorola: das MOTO U9, über das bereits mehrfach spekuliert wurde, ist das neue Kieselstein-Handy und soll sich im mittleren Preissegment positionieren.

Die Veränderungen beim RAZR2 V3 Luxury Edition sind rein optischer Natur. So erhält der Folder eine schwarze Hülle im "vacuum metal"-Look, die an den Scharnieren sowie im Tastatur-Bereich mit 18 und 24 Karat vergoldet wurde. Auch die Umrandung des Außendisplay schimmert in wertvollen Karat. Technisch bleibt alles beim Alten: zwischen QVGA-Displays innen und außen sorgt der ARM11-Prozessor mit 500 MHz für die nötige Performance und der interne Speicher von 512 MB kann über microSD erweitert werden. Der Preis für die Luxus-Ausführung ist bislang nicht bekannt, in "ausgewählten" Ländern wird sie bald dem Handel zugeführt.

Das neue PEBL-Handy kursiert seit Juli 2007 als ROKR U9 im Internet, jetzt wurde es von Motorola unter der offiziellen Bezeichnung MOTO U9 vorgestellt. Damit ist klar, dass es sich nicht um das neue Musikhandy der Amerikaner handelt - auch wenn die Bedientasten auf der Außenseite die musikalischen Eigenschaften hervorheben. Dafür spricht auch die Unterstützung des Windows Media Player 11 und der erweiterbare interne Speicher (25 MB), welcher über microSD-Karten mit bis zu 4 GB aufgerüstet werden kann. Das U9 spielt alle gängigen Musikformate ab: MP3, AAC, AAC+, eAAC+ und gibt auch DRM-geschützte Titel wieder.

Auf der Außenseite verfügt der in Schwarz und Rot erhältliche Folder über ein 1,45 Zoll großes OLED-Display mit 128x160 Pixeln und 16 Bit, intern kommt ein 2 Zoll großes TFT-Display mit 240x320 Pixeln und 18 Bit Farbtiefe zum Einsatz. Das Quadband-Handy funkt mit EDGE-Geschwindigkeit, das mobile Internet dürfte deshalb nicht zum alltäglichen Begleiter werden. Dafür ist das MOTO U9 vergleichsweise kompakt. Mit 90x49x16 mm kommt es den Abmessungen des PEBL nahe, beim Gewicht liegt der Neuling mit 88 g sogar knapp 24 g unter dem Vorgänger. Fotofreunde kommen dank der 2 Megapxiel-Kamera ebenfalls nicht zu kurz. Auch das MOTO U9 erscheint in den kommenden Wochen im Handel, der Preis wurde auch hier nicht mitgeteilt.

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