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Moorhuhn-Streit: Phenomedia wehrt sich

29.07.2002 | 10:58 Uhr |

Der Streit um das bekannteste Markenzeichen der Phenomedia AG, das Moorhuhn, geht in die nächste Runde. Nachdem vor wenigen Tagen der Grafiker Ingo Mesche alle Rechte des virtuellen Flattermanns für sich beanspruchte, schießt Phenomedia nun zurück - die Jagdsaison ist eröffnet.

Der Streit um das bekannteste Markenzeichen der Phenomedia AG , das Moorhuhn, geht in die nächste Runde. Nachdem vor wenigen Tagen der Grafiker Ingo Mesche alle Rechte des virtuellen Flattermanns für sich beanspruchte, schießt Phenomedia nun zurück.

So kontert Phenomedia-Vorstand Holger Müller: "Der Erfolg hat viele Väter und ich kann gut verstehen, dass gerade die tolle Entwicklung des Moorhuhns Begehrlichkeiten weckt. Die Ansprüche, derer sich dieser Grafiker rühmt, bestehen aber nicht."

Nikolai Klute, Anwalt der Moorhuhnschmiede greift zu einer bildlicheren Sprache: "Das Niveau, mit der diese Auseinandersetzung eröffnet wurde, liegt deutlich im Tiefflugbereich", so der Anwalt. Da der juristische Streit vom Grafiker in die Öffentlichkeit getragen worden sei, müsse er nun akzeptieren, dass er sich für eine außergerichtliche Einigung disqualifiziert habe, so der Anwalt weiter.

Zudem werde das Unternehmen jeden Schaden, der durch "unrichtige Behauptungen" seitens des Grafikers entsteht, geltend machen. Gerichtliche Schritte behält sich die Phenomedia AG ebenfalls vor.

Das Moorhuhn hat ein neues Zuhause (PC-WELT Online, 25.07.2002)

Phenomedia AG stellt Insolvenzantrag (PC-WELT Online, 14.05.2002)

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