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Ruckzuck virtuellen PC einrichten

18.12.2007 | 14:14 Uhr |

Nichts schützt Ihren PC sicherer vor einer Malware-Infektion als ein virtueller PC. Mit Moka 5 lässt sich so eine virtuelle Maschine schnell und einfach aufsetzen. Schon nach kurzer Zeit und wenigen Mausklicks besitzen Sie einen virtuellen Zweitrechner, mit dem Sie nach Belieben in den dunklen Ecken des Webs stöbern können. Kostenlos stehen sofort einsatzfertige, virtuelle Linux-PCs zum Download bereit, wer lieber Windows nutzen möchte, wird ebenfalls fündig.

Mit Moka 5 richten Sie schnell und ohne besondere Vorkenntnisse einen virtuellen PC auf Ihrem Rechner ein. Dazu installieren Sie zunächst die Moka-5-Engine, die es für Windows XP SP2 und Vista sowie für MacOS X gibt. Lassen Sie sich nicht von den Systemvoraussetzungen auf der Website von Moka 5 irritieren (die nur Windows XP nennen): Moka 5 läuft auch einwandfrei unter Windows Vista, wie ein Test der PC-WELT ergab. Hardwareseitig sind mindestens 2 GB auf der Festplatte und 1 GB RAM sowie eine 1-GHz-CPU erforderlich.

Die Moka 5-Engine richtet die Umgebung ein, in der dann der eigentliche virtuelle PC, der LivePC, läuft. Die technische Basis dafür ist der bekannte VMWare-Player. Um die ca. 47 MB große Moka-5-Engine für Windows beziehungsweise die 19 MB große Engine für MacOS herunterladen zu können, müssen Sie sich online kostenlos registrieren. Sie erhalten dann umgehend eine Bestätigungsmail und können sich sofort für den Download der Engine anmelden. Die Moka-5-Engine ist kostenlos.

Die Engine können Sie wahlweise auf der Festplatte oder auf einen USB-Stick installieren. Mit letzterer Option haben Sie Ihren virtuellen Rechner immer dabei, die Festplatteninstallation verspricht dagegen mehr Tempo. Während der Installation werden Sie aufgefordert, Laufwerksfreigaben einzurichten. Durch die frei gegebenen Laufwerken können Sie vom LivePC aus Daten auf Ihrer realen Festplatte ablegen und diese auch nach Beendigung des LivePCs nutzen. Wenn die Konfiguration der Moka-5-Engine abgeschlossen ist, steht die Basis Ihres virtuellen PCs sozusagen bereit, das eigentliche Betriebssystem fehlt aber noch. Das müssen Sie als nächstes aus der Engine heraus nachinstallieren.

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