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Polizei überführt Autobahn-Drängler mit Facebook-Foto

14.06.2011 | 09:04 Uhr |

Dass die Ermittlungsbehörden Facebook und Co. zur Recherche benutzen, ist nicht neu. Jetzt gibt es aber ein konkretes Beispiel dafür, wie dank Facebook ein Verkehrssünder überführt werden konnte.

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet , fuhr ein Hamburger Geschäftsmann mit seinem BMW auf der Überholspur der Autobahn viel zu nah auf seinen Vordermann auf. Prompt wurde der Drängler dabei geblitzt. Gegen den Bußgeldbescheid legte der drängelnde BMW-Fahrer mit Hilfe seines Rechtsanwalts aber Widerspruch ein, weil seiner Meinung nach unklar sei, wer den Wagen tatsächlich gefahren habe.

Das ist eine bekannte Ausrede von Tempo-Sündern und Autobahn-Dränglern. Die Polizei muss in so einem Fall nachweisen, dass tatsächlich der Halter der Fahrzeugs am Steuer saß und nicht etwa ein Freund oder Kollege. Dank Facebook gelang der Polizei dieser Nachweis aber sehr leicht.

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Denn der Drängler hatte sein Foto bei Facebook eingestellt. Dieses Foto verglich die Polizei mit dem Foto, das das Blitzgerät auf der Autobahn geschossen hatte. Volltreffer. Der Hamburger Geschäftsmann zog seinen Einspruch zurück.

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