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Modefirma Esprit will mit SAP wachsen

18.01.2007 | 09:30 Uhr |

Die Software aus Walldorf soll ein integriertes Lieferketten-Management unterstützen.

Der Bekleidungshersteller Esprit mit Hauptsitz in New York will künftig die SAP-Applikation "Apparel and Footwear" sowie einzelne Lösungen aus dem Branchenportfolio "SAP for Retail" einsetzen. Wie die SAP AG, Walldorf, mitteilt, macht Esprit Gebrauch von dem Programm "Safe Passage", einem Paket aus Anwendungen, Service und finanziellen Vergünstigungen, das der Softwarekonzern speziell für wechselwillige Anwender von Standardsoftware geschnürt hat.

Mit Hilfe der SAP-Anwendungen plant Esprit, sein internationales Zuliefernetz zu integrieren sowie die Handels- und Wertschöpfungsprozesse zu verbessern, um sein weltweites Wachstum zu unterstützen. Das Modeunternehmen hat bereits SAP-Software im Einsatz, beispielsweise für das Finanz-Management und für Business Intelligence. Die neuen Applikationen werden mit den bestehenden integriert, um die Einzel- und Großhandelsprozesse in einer durchgängigen Lieferkette zusammenzufassen.

Dank der unmittelbaren Verbindung zwischen Angebots- und Nachfragedaten will der Textilhersteller die Vorlaufzeiten seiner Produktion verkürzen und direkt auf Veränderungen des Kundenverhaltens reagieren können. Damit hofft er, sein weltweites Geschäft ausbauen zu können. Wie SAP weiter bekannt gibt, plant Esprit zudem, die "NetWeaver"-Plattform zu nutzen, um eine Service-orientierten Architektur für Geschäftsanwendungen ("Enterprise SOA") aufzubauen. (qua)

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