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Mobilkom Austria: HSDPA mit 7,2 Mbit/s

23.02.2007 | 12:55 Uhr

Mobilkom Austria macht Österreich mobil: Ab sofort können A1-Kunden via HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s im Netz surfen - theoretisch. Denn im Alltag liegen die Datenraten deutlich unter den Laborergebnissen.

Als erster Netzbetreiber Europas hat Mobilkom Austria A1 den Datenhighspeed HSDPA mit 7,2 MBit/s sowie HSUPA in sein Mobilfunknetz integriert. Bereits jetzt stehen beide Technologien im ersten Bezirk in Wien zur Verfügung, bis Mitte März 2007 sollen weitere Ballungszentren folgen. Mit HSDPA 7,2 werden Daten bis zu 18 Mal schneller übertragen als mit UMTS, im Upload wird HSUPA mit bis zu 1,4 MBit/s im ersten Schritt sogar 22 Mal schneller als UMTS. Bis Ende des Jahres plant der Netzbetreiber, mehr als 85 Prozent der österreichischen Bevölkerung mit HSDPA und HSUPA zu versorgen.

Alle A1 Kunden, die bereits ein Vodafone Mobile Connect USB-Modem besitzen, können dieses ab März 2007 mittels Software-Update auf 7,2 MBit/s aufrüsten, ein Update für die Vodafone Mobile Connect Card Breitband wird voraussichtlich im Mai 2007 folgen. Bislang sind leider nur wenige mobile Endgeräte auf dem Markt, die die HSDPA mit 7,2 MBit/s unterstützen - zumal es sich dabei nur um eine theoretische Rate handelt, die im Realbetrieb nicht erreicht werden kann.

Wer wirklich schnell im mobilen Datennetz unterwegs sein möchte, muss sich ein wenig gedulden und auf Mobilfunk der 4. Generation warten. In Japan erreichte der Anbieter NTT DoCoMo kürzlich Übertragungsraten von fünf GBit/s, allerdings wird der neue Standard vermutlich noch bis 2010 auf sich warten lassen.

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