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Mobilfunkantennen für besseren Empfang

07.03.2008 | 14:10 Uhr |

Das IIS in Erlangen will mit kleinen, verteilten Antennenmodulen die Abdeckung durch Mobilfunknetze an sicherheitsrelevanten Stellen gewährleisten.

Das Erlanger Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen hat eine Lösung entwickelt, um Lücken in Mobilfunknetzen zu schließen. Hierzu versorgen alternativ zu zu großen Basisstationen abgesetzte und verteilte Antenneneinheiten Tunnel oder U-Bahn-Stationen mit einem durchgängigen Signal. Unauffällig montiert, finden diese z.B. an Straßenlaternen ihren Platz. Somit wird die Standortsuche für Basisstationen erheblich vereinfacht. Darüber hinaus reicht für den Betrieb eine geringere Sendeleistung, die den Diskussionen über Standorte von Mobilfunkmasten entgegenwirken soll.

Die Technologieplattform, welche von einem Team der Abteilung Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik entwickelt wurde, ermöglicht den Anschluss von bis zu 10 Antenneneinheiten je Basisstation. Dabei werden lediglich die ohnehin vorhandenen analogen Hochfrequenzschnittstellen der Basisstation zu den Antennen verwendet – die Übertragung findet digital über Glasfaser statt. Dieses Prinzip erlaubt es, größere Entfernungen zwischen Basisstation und Antenneneinheiten verlustfrei und standardkonform zu überbrücken.

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