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Mobilfunk vs. Festnetz: Verhärtete Fronten

04.04.2006 | 16:39 Uhr |

Laut einer von von Branchenprimus Nokia in Auftrag gegebener Studie zum Telefonieverhalten in den Ländern Großbritannien, Deutschland, Südkorea und USA nutzen immer mehr Menschen zur Kommunikation gerne hauptsächlich das Handy.



Den heimischen Festnetzanschluss nutzen viele nur noch aus Kostengründen, da die Tarife noch ein niedriges Preisniveau aufwiesen. Die Studie zeigt weiterhin, dass vor allem lange Gespräche eher über das Festnetz geführt werden, was neben den höheren Kosten auch von einer emotionellen Bindung zu den eigenen vier Wänden und gleichzeitg zum Festnetz rühre. 69 Prozent der in Großbritannien Befragten sagten, dass sie das Festnetz benutzten, weil es billiger sei. Doch wussten sie selten mit Sicherheit, in welchem Maße sich die Festnetz- und Handytarife voneinander unterscheiden. In Deutschland und den USA sagten die Probanden, dass das Festnetz verlässlicher sei als Handys und dass Verbindungen schneller zustande kämen.

So kam bei den Befragungen auch wieder das Altersgefälle stark zum tragen. Ältere Menschen nutzten eher das heimische Festnetz und die Ältesten der Befragten besaßen nur in wenigen Fällen überhaupt Handy.

Spitzenreiter in puncto Technik sind wieder einmal die Asiaten. 65 Prozent der in Südkorea interviewten Leute gaben an, bei einem Wohnungswechsel kein Festnetz mehr zu beantragen. Nokias logischer Schluss: das Potential für den Mobilfunkmarkt ist nach wie vor beträchtlich; alleine von den Netzbetreibern hängt es aber ab, die Vorurteile über enorme Kosten und geringe Zuverlässigkeit von Handygesprächen aus der Welt zu schaffen.

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