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o2 gewinnt 610.000 Neukunden im 3. Quartal

o2 steigerte seine Kundenzahl im 3. Quartal 2007 um 610.000 auf 12,2 Millionen Mobilfunknutzer. Durch Kooperationen wie Tchibo, Fonic und Hansenet erhofft sich der Anbieter auch weiterhin ein starkes Wachstum im Neukundensegment. Aufgrund sinkender Minutenpreise ging der ARPU zwar zurück, beim Gewinn konnte o2 jedoch zulegen.

Der Netzbetreiber o2 erreichte im 3. Quartal 2007 einen Kundenzuwachs um 610.000 Neukunden und betreute am 31. September dieses Jahres rund 12,2 Millionen Mobilfunknutzer in Deutschland. Aus wirtschaftlicher Sicht sind für den Anbieter vor allem die 227.000 neuen Vertragskunden interessant, die sich überwiegend für Genion-Tarife sowie Pakete mit Inklusivminuten entschieden. Mittlerweile telefonieren 4,2 Millionen o2-Kunden in einem Genion-Tarif, 1,7 Millionen über Genion S, M, L oder XL. Über Tchibo und Fonic kamen 383.000 neue Prepaid-Nutzer zu o2, gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurde der Zuwachs verdoppelt.

Der Umsatz im Mobilfunk lag bei 753 Millionen Euro, 4 Prozent höher als im Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 5,4 Prozent. Der konsolidierte Gesamtumsatz von o2 Germany und Telefónica Deutschland lag im 3. Quartal 2007 bei 909 Millionen Euro - gegenüber dem Vorquartal entspricht das zwar einem Anstieg um 6 Prozent, verglichen zum Vorjahreszeitraum ging der Wert jedoch um 1,8 Prozent zurück.

Im Zuge der Verschmelzung mit dem spanischen Anbieter stellte o2 seine Berechnungsgröße von EBITDA auf den vergleichbaren OIBDA um, mit dem bei Telefónica berichtet wird. Das Ergebnis lag bei 197 Millionen Euro (plus 8,4 Prozent zu Q3 2006), die OIBDA-Marge hat sich um 2,1 auf 21,7 Prozent verbessert.

Aufgrund sinkender Minutenpreise und Terminierungsentgelte lag der ARPU (Umsatz je Kunde und Monat) bei den Vertragskunden mit 34,90 Euro um 0,9 Prozent niedriger als im Vorquartal und 16 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Bei den Prepaid-Kunden stieg der ARPU gegenüber Q2 2007 um 2 Prozent auf 6,80 Euro, verglichen zum Vorjahr ging er jedoch um 24 Prozent zurück. Der über Postpaid und Prepaid gemittelte ARPU blieb im Vergleich zum Vorquartal stabil bei 20,8 Euro im Monat.

Auch T-Mobile und E-Plus hatten in den vergangenen Tagen ihre Zahlen für das 3. Quartal 2007 vorgelegt. Während die Telekom-Tochter vor allem durch ein erfolgreiches Auslandsgeschäft ihren Umsatz und Gewinn steigern konnte, macht sich beim Düsseldorfer Netzbetreiber die Mehrmarken-Strategie bezahlt. Durch Partnerschaften wie simyo und Aldi Talk konnten vor allem neue Prepaid-Kunden hinzu gewonnen werden.

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