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Ericsson startet HSPA im 2,6 GHz-Frequenzband

Im kommenden Jahr erweitert Ericsson sein Portfolio um HSPA-Infrastruktur für das Frequenzband 2,6 GHz. Grund dafür ist die Vergabe der neuen Frequenzbereiche und die damit verbundene Aufrüstung der Basisstationen mit neuen Sende- und Empfangseinheiten. Fraglich ist jedoch, ob die Frequenzen tatsächlich für 3G genutzt werden, da auch Wimax-Anbieter ihr Interesse bekundeten.

Der schwedische Mobilfunk-Ausrüster Ericsson kündigt die Verfügbarkeit von HSPA-Infrastruktur für das Frequenzband 2,6 GHz an und reagiert damit auf die Vergabe von Lizenzen für den neuen Frequenzbereich. Bereits im kommenden Jahr erwartet die Industrie die bundesweite Versteigerung in den Bandbreiten 1800, 2000 und 2600 MHz, die Bundesnetzagentur hatte entsprechende Pläne im Juli dieses Jahres vorgelegt.

Für den Ausrüster ist das ein lohnendes Geschäft, schließlich müssen die Basisstationen mit Sende- und Empfangskomponenten für die neuen Frequenzbereiche ausgestattet werden. Während hierzulande nur in den Bandbreiten 1900 MHz und 2100 MHz gefunkt wird, kommen laut Ericsson in rund 130 HSPA-Mobilfunknetzen die Bereiche 850, 1700, 1800, 1900 und 2100 MHz zum Einsatz.

Bislang ist allerdings unsicher, ob die neuen Frequenzbereiche tatsächlich für HSPA genutzt werden. Die Bundesnetzagentur hat die Frequenzen technikneutral ausgeschrieben, und so haben neben 3G- auch Wimax-Anbieter Interesse signalisiert.

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