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Mobiles TV braucht individuelles Format

20.11.2006 | 09:14 Uhr |

Eine Studie belegt, dass mobil genutzte TV-Inhalte ein anspruchsvolleres Publikum haben werden als es die Fernsehzuschauer im Wohnzimmer sind.

Unter dem Titel "this box was made for walking" veröffentlichte die London School of Economist unter der Leitung von Dr. Shani Orgad eine Studie über die Hauptfaktoren des mobilen Fernsehens. Die Studie wurde von Nokia in Auftrag gegeben. Laut Dr. Orgad soll „mobiles Fernsehen zu einem Multimedia-Erlebnis mit besonderem Schwerpunkt auf Personalisierung, Interaktivität und von Nutzern selbst geschaffenen Inhalten" werden. Die Anbieter müssten neben den herkömmlichen TV-Formaten auch die Möglichkeiten der Internetnutzung berücksichtigen. So könnten Plattformen wie Youtube mit individuellem Videomaterial eine der treibenden Kräfte für mobile TV-Inhalte werden.

Die Studie geht davon aus, dass es sich bei dem mobilen TV-Angebot um einen Mix aus herkömmlichen Sendungen und neuen Inhalten handeln wird. So sollten zum Beispiel Nachrichtensendungen im „Snack-Format" kurz und prägnant gesendet werden. Die Sprecher müssen in Großaufnahme gezeigt werden, damit sich der Zuschauer auf die Worte konzentrieren kann. Reality- und Game-Shows müssten über neue interaktive Beteiligung nachdenken. Des Weiteren müssten die Sender selbst hergestellte Contents berücksichtigen. Auch lokale Inhalte, die für den Nutzer eine zeitliche und ortsbezogene Relevanz haben, müssen laut dieser Studie berücksichtigt werden.

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