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Teamarbeit von Opera und Nvidia

10.09.2008 | 13:19 Uhr |

Eine Version des Webbrowsers Opera 9.5 wird speziell für die Tegra-Plattform des Grafikchip-Herstellers Nvidia optimiert.

Die Tegra-Single-Chip-Lösungen vereinen einen ARM-kompatiblen Hauptprozessor mit einer Grafiklösung von Nvidia und den restlichen Komponenten eines Chipsatzes. Die Chips sind gezielt auf mobile Internetgeräte ausgerichtet und sollen Intels Atom-Prozessor Konkurrenz machen.

Um die Darstellung mobiler Webinhalte zu verbessern, wird die neue Version von Opera 9.5 Nvidias Umsetzung der API-Sammlung OpenKode und des 3D-Standards OpenGL 2.0 unterstützen. Der optimierte Opera-Browser wird 2009 auf Geräten mit Tegra-Plattform und Windows Mobile bzw. Windows CE zum Einsatz kommen.

Der Markt für Prozessoren in mobilen Internetgeräten ist heißt umkämpft. „Es werden Chips gebraucht, die eine hohe Leistung bringen, aber wenig Strom verbrauchen“, erklärt Richard McGregor von der Beraterfirma In-Stat . Hier zeichne sich ein Showdown zwischen Intel und ARM ab.

Intels Atom-Prozessor wird bereits in einigen Notebooks und Desktop-Computern eingesetzt, was für das Unternehmen allerdings eher ein Nebengeschäft ist. Eigentlich ist der stromsparende Atom für günstige Mobilrechner wie Netbooks und Smartphones vorgesehen.

Die versprochene Bandbreite an mobilen Handhelds mit Atom-Prozessor lässt bislang aber noch auf sich warten - ganz im Gegensatz zu ähnlichen Geräten mit ARM-Prozessor, zu denen etwa Apples iPod Touch oder Nokias N800 zählen. ARM ist auf dem Mobilmarkt eine feste Größe, da die Prozessoren schon lange in Handys und anderen mobilen Geräten verbaut werden. Nvidia erhofft sich hiervon den entscheidenden Vorteil gegenüber Intels Atom.

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