Mobiles Internet
Ein Vorteil des Funkstandards: Da die Übertragungsraten sehr hoch, die Reaktionszeiten dabei aber sehr kurz sind, eignet sich Wimax sehr gut für Sprachübertragungen wie Telefonieren und Video-Anwendungen. Über einen speziellen Modus lässt sich außerdem eine bestimmte Bandbreite sicherstellen, um zu erreichen, dass die Verbindung während der Übertragung nicht gestört wird.
Was kostet’s/wann verfügbar: Bisher bieten T-Mobile, Vodafone und O2 UMTS mit HSDPA- Unterstützung an. UMTS-Karten mit HSDPA fürs Notebook liegen zwischen 100 und 400 Euro. Endgeräte mit HSDPA sind ebenfalls schon erhältlich: So gibt’s etwa Mobilrechner von Acer, Dell, Fujitsu-Siemens, HP und Lenovo, die die Vodafone-Lösung unterstützen. Und Samsung zeigt auf der CeBIT 2007 ein Handy mit HSDPA, das für rund 50 Euro plus Vertrag bei O2 erhältlich ist. Nach der Versteigerung der Wimax-Lizenzen erhielten drei Unternehmen den Zuschlag für die bundesweite Bereitstellung. Derzeit bietet etwa die Firma Deutsche Breitband Dienste (DBD) verschiedene Wimax-Lösungen wie „DSL on air“ für monatlich bis zu 22,95 Euro an – jedoch nur in DSL-unberührten Regionen wie Dresden und Heidelberg.
Mobiles Internet ist die Zukunft. Schnell und unkompliziert Mails abrufen, surfen oder chatten – mit den neuen Techniken wie HSDPA kein Problem. Allerdings brauchen Sie dazu einen speziellen Tarif. Wimax dagegen wird sich nicht überall durchsetzen – aber die Technik kann Löcher in der DSL-Abdeckung stopfen.
Wichtige Aussteller auf der CeBIT
O2: Freigelände, Stand E06
T-Online: Halle 26, Stand A01
Fujitsu-Siemens: Halle 9, Stand C60





