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Mobiler IGP-Chipsatz: VIA stellt VN800 vor

18.08.2005 | 12:35 Uhr |

VIA hat den ersten Chipsatz für den VIA C7-Prozessor mit DDR2-Speicherunterstützung sowie Hardware-basiertem MPEG-2-Decoding vorgestellt.

VIA Technologies hat einen neuen Chipsatz angekündigt , der Hi-Def-Kapazitäten für Video und Audio, DDR2-Speicherunterstützung sowie Power-Saving-Technologie bietet. Aufgrund der eingesetzten VIA Flexi-Bus-Technologie soll er dabei sowohl für C7-M-Prozessoren sowie Intel-Pentium-M-Prozessoren geeignet sein.

Bei dem im Chipsatz integrierten Grafikprozessor handelt es sich um einen S3 Graphics Unichrome Pro (IGP). Dual-Pipeline-Grafikleistung mit einer 128-bit 2D/3D-Engine und Unterstützung für Shared-DDR-Memory zählen zu seinen Funktionen. Ebenso die so genannte Chromotion CE Video Display Engine, die Hardware-basierte MPEG-2-Decoding-Beschleunigung mit erweiterten Rendering-Tools kombinieren soll.

Wie bei seinen CPUs hat sich VIA auch beim VN800 das Thema Leistungsaufnahme auf die Fahne geschrieben. Der Chipsatz ist speziell für ultraniedrige Leistungsaufnahme optimiert: ACPI-Support schaltet dazu Chipsatzfunktionen ab, wenn sie nicht gebraucht werden. Im Zusammenspiel mit einem C7-Prozessor unterstützt der VN800 zudem "VIA Powersaver": Dies bringt Einsparungen bei der Leistungsaufnahme durch Anpassen der Prozessor-Auslastung. Von bis zu 50 Prozent ist die Rede.

"Derzeit sind gerade die hoch integrierten mobilen Chipsatz-Lösungen mit geringer Energie-Aufnahme eine der treibenden Kräfte für den stark wachsenden Notebook-Markt", so Richard Brown, Vice President Corporate Marketing bei VIA. Und weiter: "Die Erfahrung von VIA über alle Plattformen hinweg versetzt uns bei diesem Trend in eine führende Position, um mit dem VN800 sowohl bei Video-Playback als auch der Power-Saving-Technologie eine dominante Rolle in diesem Marktsegment für mobile Geräte zu spielen".

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