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Mobile Malware breitet sich aus

16.04.2013 | 07:56 Uhr |

Eine Studie belegt: Das Malware-Risiko auf Mobilgeräten steigt immer weiter.

Der amerikanische Mobilfunkanbieter NQ Mobile hat eine Studie zur Entwicklung mobiler Malware im Jahr 2012 veröffentlicht. Das erschreckende Ergebnis: Auf allen mobilen Plattformen stieg das Malware-Risiko um 163 Prozent an - das macht mehr als 65.000 identifizierte Formen von bösartigen Apps und Software, gefährlichen URLs und SMS-Phishing (besser bekannt als Smishing). In 95 Prozent der Fälle zielten die Angriffe auf Android-Geräte ab. Dieses Ergebnis lieferte die Analyse von Daten aus den SIcherheitslabors von NQ Mobile.

Allein im Jahr 2012 wurden nach Angaben von NQ mehr als 32,8 Millionen Android-Geräte mit Malware infiziert - ein Anstieg von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hierbei darf man aber nicht vergessen, dass auch die generelle Verbreitung von Android-Geräten in der Bevölkerung stark angestiegen ist. Wie ein aktueller ABI-Bericht belegt, sollen bis Ende dieses Jahres über 798 Millionen aktive Android-Geräte verbreitet sein - Anfang 2012 waren es nur 300 Millionen.

Nach Angaben von NQ soll das Risiko für Malware-Angriffe in Zukunft noch steigen. Erst im Februar entdeckten Sicherheitsforscher einen neuen Typ von Malware, der Android-Geräte als Sprungbrett benutzt, um per USB-Verbindung einen Computer zu identifizieren.

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