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Marktforscher erwarten Durchbruch bis 2011

Das Marktforschungsinstitut Juniper Research gibt einen Ausblick auf das, was uns in Zukunft im Mobile Banking erwartet. Nutzerzahlen und Umsätze sollen demnach deutlich ansteigen, auch durch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen bei der Datenübertragung. Der asiatische Raum ist dabei der wichtigste Markt.

Die Marktforscher von Juniper Research haben eine neue Studie zum Thema Mobile Banking veröffentlicht. Die Engländer gehen davon aus, dass sich die Nutzerzahl bis 2011 weltweit auf 816 Millionen Teilnehmer erhöht. Das sind zehnmal mehr als noch 2007. Mittlerweile bieten Banken ihren Kunden einfachstes Konto-Management auch auf dem Handy an: So lassen sich Rechnung zahlen, Überweisungen ausführen und die neuesten Angebote des jeweiligen Instituts in Augenschein nehmen.

Ebenfalls zunehmen wird die Zahl der Transaktionen: Wurden 2007 noch 2,7 Milliarden Aufträge mobil abgewickelt, sollen es 2011 bereits 37 Milliarden sein. Durch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen bei der Datenübertragung sollen mehr Kunden vom Mobile Banking überzeugt und ein besserer Service geboten werden. Hürden, wie die Regelungen für Überweisungskosten und die Kundenbetreuung sind von den Banken zu überwinden.

Außerdem gehen die Marktforscher davon aus, dass der Großteil der Mobile-Banking-Nutzer aus Asien kommt, gefolgt von Westeuropa und Indien. Der Umsatz mit mobil transferiertem Geld soll sich weltweit verdoppeln, auch wenn die meist genutzte Funktion der Kontoverwaltung wohl die Kontostandabfrage bleibt.

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