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Mobil telefonieren mit dem Notebook

20.10.2004 | 09:20 Uhr |

Mit der PC-Card Com-on-Air VoIP Easy von Dosch & Amand wird das Notebook zur DECT-Basisstation. So lässt sich jedes DECT-Telefon fürs Telefonieren übers Internet nutzen.

Der DECT-Spezialist Dosch & Amand macht das Notebook zur Basisstation für Voice-over-IP-Telefonie. An der PC-Card Com-on-Air VoIP Easy im Notebook lässt sich jedes DECT-Telefon anmelden, das dem GAP-Standard folgt. Ebenso lässt sich mit GAP-fähigen Headsets telefonieren. Die PC-Karte unterstützt das Session Initiation Protocol (SIP), das die meisten VoIP-Anbieter nutzen.

Die PC-Card Com-on-Air VoIP Easy kostet 119 Euro. Für den PC bietet Dosch & Amand statt der Typ-II-PC-Card eine PC-Card (Typ III) samt PCI-Adapter für ebenfalls 119 Euro an.

Ab nächster Woche will Dosch & Amand die DECT-VoIP-Karte inklusive eines 5-Euro-Guthaben von Sipgate anbieten. Nach dem Einrichten der Karte lässt sich also sofort lostelefonieren, ohne dass erst das Guthaben-Konto aufgeladen werden muss.

Bis Ende November erweitert Dosch & Amand die Karte um Funktionen für TAPI und Direct X: Mit TAPI können Sie aus Windows-Anwendungen heraus telefonieren, also beispielsweise eine Telefonnummer aus Outlook wählen. Mit der Direct-X-Funktion unterstützt die Com-on-Air VoIP Easy auch VoIP-Softphones wie X-Lite, die eine Soundkarte für Sprachein- und -ausgabe benötigen. Diese Software-Updates sollen laut Dosch & Amand kostenlos sein. Zu diesem Zeitpunkt soll ein weiteres Bundle-Angebot folgen: Für 300 Euro will Dosch & Amand dann die DECT-PC-Karte gemeinsam mit einem Headset von GN Netcom verkaufen.

In Deutschland funkt der DECT-Standard auf einem geschützten Frequenzband zwischen 1880 und 1900 MHz. Anders als WLAN oder Bluetooth ist DECT deshalb weitgehend vor Störsignalen geschützt.

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