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GSMA macht mit mobilem Breitband Front gegen WLAN

Mobiles Breitband in allen Produkten, vom MP3-Player bis zum Kühlschrank, das ist das Ziel einer von der GSM Association gestarteten Kampagne. Sie soll den Mobilfunkanschluss als ernstzunehmende Alternative zum WLAN-Hotspot etablieren. Ein Logo wird den Kunden in Zukunft auf die mobile Freiheit hinweisen.

Die GSM Association (GSMA), ein Zusammenschluss aller GSM-Netzbetreiber, möchte das mobile Breitband fördern. Der Verband hat unter Federführung von 16 Hardwareherstellern und Mobilfunkanbietern eine Initiative ins Leben gerufen, um das mobile Breitband auf mehr Endgeräte zu bringen.

Den Anfang werden Notebooks machen, später sollen die Modems in eine breite Palette von Geräten integriert werden, von MP3-Playern bis hin zu Kühlschränken. Die Initiative hat außerdem ein Logo entworfen, durch das der Endkunde auf einen Blick erkennt, dass in dem Gerät ein mobiler Breitbandzugang steckt.

Hinter der Initiative stehen Netzbetreiber wie Telefónica, Vodafone und die 3-Gruppe sowie Chipsatz- und Handyhersteller wie Qualcomm, Asus, Ericsson und Dell. Auch Microsoft hat sich der Initiative angeschlossen. Der jederzeit bestehende, mobile Breitbandanschluss soll eine ernstzunehmende Alternative zum WLAN-Zugang werden und den Nutzer vom Ortszwang des Hotspots befreien.

Bereits heute nutzen in den 91 von den Kooperationspartnern versorgten Ländern über 55 Millionen Kunden mobile Internetzugänge. Die Zahl soll nach Schätzungen des Verbandes bis Ende des Jahres um vier Millionen monatlich steigen. Nach Schätzungen der Marktforscher von Pyramid Research soll mobiles Breitband in Zukunft bis zu 50 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Netzbetreiber spülen. Genügend Gründe, um im nächsten Jahr eine Milliarde Dollar in die Kampagne zu stecken.

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