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Mittelsmänner: So kommen Phishing-Gauner an Ihr Geld

31.01.2006 | 15:46 Uhr |

Für Gauner ist es leicht, an die Kontendaten von ahnungslosen Anwendern zu kommen. Komplizierter ist es aber, das Geld auch in die eigene Tasche zu stecken.

Gauner versuchen, mit PhishinGoogle-Mails an die Kontendaten von Anwendern zu kommen. Ein Trick, der trotz gestiegenem Misstrauens immer noch gut funktioniert. Doch selbst wenn der Betrüger Zugriff auf ein Online-Konto hat, muss er das Geld zunächst auf ein anderes Konto überweisen und etwa am Geldautomaten abholen. Ein Risiko für den Gauner, denn er muss für die Kontoeröffnung persönlich in Erscheinung treten und einen Ausweis vorlegen.

Dieses Risiko umgehen die Betrüger über Mittelsmänner. Das Geld wandert auf das Konto der Mittelsmänner und wird von ihnen persönlich abgeholt. Sie haben dann die Aufgabe über einen weitgehend anonymen Bargeldservice, etwa Western Union, den Betrag abzüglich einer kleinen Provision für ihre Mühen, an die Gauner zu senden.

Die Mittelsmänner sollen in der Regel nicht ahnen, dass es sich um krumme Geschäfte handelt. Heute landete in einem Mailfach der Redaktion eine Nachricht, die vermutlich ein Anwerbeversuch für Mittelsmänner darstellt.

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