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Mitarbeiter betrügt Microsoft um 9 Millionen Dollar

16.12.2002 | 14:27 Uhr |

Einem Microsoft-Mitarbeiter wird vorgeworfen, den Konzern um neun Millionen Dollar betrogen zu haben. Mit der Summe soll sich der Angeklagte vor allem Luxusartikel gekauft haben, die vom Ferrari über Schmuck bis hin zu einer Yacht reichen.

Einem Microsoft -Mitarbeiter wird vorgeworfen, den Konzern um neun Millionen Dollar betrogen zu haben. Der mittlerweile entlassene Manager Daniel F. (32) soll US-Medienberichten zufolge 1700 zum Teil hochpreisige MS-Software-Produkte mit Endverkaufspreisen von 1800 bis 20.000 Dollar intern zu Arbeitszwecken bestellt, gestohlen und privat weiterverkauft haben. Der Erlös wanderte auf sein Privatkonto.

Angaben der Ermittler zufolge flossen die so gewonnen Gelder in Luxusartikel, die vom Ferrari über eine Harley Davidson bis hin zu einer 172.000 Dollar teuren Yacht reichten.

Insgesamt werden F. 15 Fälle vorgeworfen - jeder Betrug kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren und einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar geahndet werden. Der erste Anhörungstermin vor Gericht wurde für den 20. Dezember angesetzt.

Das FBI, das an den Ermittlungen und der abschließenden Verhaftung maßgeblich beteiligt war, ist der Ansicht, dass dieser Fall kein Einzelfall sondern nur Teil eines groß angelegten internen Betrugs bei Microsoft sei.

Ebay-Betrüger drohen 24 Jahre Haft (PC-WELT Online, 06.12.2002)

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