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Handy? Kamera? Hauptsache Navigation!

Der taiwanische Hersteller Mitac hat unter seiner Marke Mio eine Reihe von Geräten angekündigt, bei denen das Thema Navigation eine wesentliche Rolle spielt. Darunter befindet sich eine Kamera mit eingebautem GPS, das GPS-Handy Leap K1, das GPS-Smartphone Leap G50 und das Navigationsgerät Moov 380.

Der taiwanische Hersteller Mitac ist hierzulande vor allem durch seine Navigationsgeräte und PDAs der Marke Mio bekannt. Zwar sieht man die Modelle noch relativ selten in den Regalen heimischer Anbieter, doch das könnte sich bald ändern, denn das Unternehmen ist äußerst innovativ. Auf der im taiwanischen Taipei stattfindenden Computermesse Computex hat es eine Reihe neuer Geräte vorgestellt, die unterschiedliche Funkionen auf kreative Weise in sich vereinen.

Das Aufsehen erregendste Produkt ist die PND-Kamera, deren Bezeichnung bislang noch geheim bleibt. Das Gerät ist die Weiterentwicklung eines Projektes vom kürzlich übernommenen Navigationspezialisten Navman und vereint eine herkömmliche Digitalkamera mit optischem Zoom und ein Navigationsgerät. Beide Funktionen werden über den 3,5 Zoll großen Touchscreen auf der Rückseite bedient. Das Gerät ermöglicht neben Fotoaufnahmen und Navigation auch Geotagging: Der Nutzer kann die Fotos mit den exakten geografischen Daten versehen und bei Fotodiensten wie Flickr oder Google Picasa auf Karten am Standort positionieren, an dem sie aufgenommen wurden.

Ebenso zweiseitig wie das Kamera-Navigationsgerät ist das GPS-Handy Leap K1. Auf der Vorderseite präsentiert es sich als normales Handy mit einem kleinen Bildschirm und einer numerischen Tastatur, die andere Rückseite nimmt die GPS-Komponente ein, die über einen zweiten größeren Touchscreen bedient wird. Dieses Zwei-Display-Konzept verfolgte auch schon Samsung mit seinen Mediaplayer-Handys SGH-F300 und SGH-F500 .

Über die technischen Details gibt es bislang nur Gerüchte. So soll das rückwärtige Display eine Auflösung von 240x320 Pixeln haben und als Betriebssystem Windows Mobile 6.1 Professional zum Einsatz kommen, das von einem Samsung-Prozessor mit 400 Megahertz und 64 Megabyte RAM angetrieben wird. Dem Nutzer sollen 2 Gigabyte als interner Speicher zur Verfügung stehen. Der Satellitenempfänger unterstützt A-GPS, die Daten werden jedoch nur mit EDGE-Geschwindigkeit aus dem Internet geladen.

Das Leap G50 ist dagegen ein gewöhnliches Windows-Mobile-Smartphone mit integriertem GPS. Beide Funktionen werden über einen Touchscreen auf der Vorderseite bedient. Ebenso gewöhnlich scheint auf den ersten Blick das Navigationsgerät . Abgesehen von schicken, minimalistischen Design hebt es sich vor allem durch seinen SIM-Karten-Steckplatz ab. Damit lässt sich nicht nur der GPS-Empfänger schneller mit den Positionsdaten der Satelliten versorgen, auch die Standorte von Hotels, Tankstellen oder Informationen über Sehenswürdigkeiten können so aus dem Internet heruntergeladen werden.

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