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Mit Schreibmaschinen gegen US-Spione

15.07.2014 | 05:44 Uhr |

Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages will sich mit alter Technik gegen die Spionageversuche der amerikanischen Geheimdienste schützen.

Vor wenigen Tagen waren gleich zwei mutmaßliche Spitzel des US-Geheimdienstes beim Bundesnachrichtendienst aufgeflogen. Nun fürchtet auch der NSA-Untersuchungsausschuss, zum Ziel etwaiger Spähversuche der Partnernation zu werden.

Um sich gegen die Spionage zu schützen, will man in Berlin zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. So ziehe der Ausschuss in Erwägung, für das Verfassen von geheimen Dokumenten, auf mechanische Schreibmaschinen zurückzugreifen. Das bestätigte Patrick Sensburg (CDU), Vorsitzender des NSA-Untersuchungsausschusses, in dieser Woche im ARD-Morgenmagazin.

US-Top-Spion muss Deutschland verlassen

Im Unterschied zu anderen Bereichen, untersuche der NSA-Ausschuss des Bundestages einen „laufenden Sachverhalt“. Aus diesem Grund müssten er und seine Kollegen besondere Vorsicht walten lassen. Neben mechanischen Schreibmaschinen, sollen unter anderem auch Krypto-Telefone und verschlüsselte Emails zum Einsatz kommen.

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