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Mit Yuilop gratis Kurznachrichten verschicken

20.07.2011 | 13:15 Uhr |

Mit yuilop können Sie kostenlos vom iPhone und Android-Smartphone aus Kurznachrichten auf Handys verschicken. Voraussetzung sind eine App und eine eigene Telefonnummer für die Kurznachrichten. Demnächst können auch Blackberry-Nutzer Yuilop verwenden.

Damit Sie Yuilop (gesprochen: Julop) nutzen können, müssen Sie sich für den Dienst anmelden und die Yuilop-App auf dem Smartphone installieren. Diese gibt es derzeit für Android (aus dem Android Market ) und für iOS (aus dem App Store), für Blackberry ist die App in der Entwicklung. Danach sollen Windows Phone 7 und Symbian folgen.
 
Sobald Sie die Yuilop-App installiert und sich angemeldet haben, können Sie Gratis-SMS verschicken und chatten. Yuilop finanziert sich nämlich durch Werbung in Form eines Banners am unteren Bildschirmrand. Ein kleines Handicap gibt es allerdings: Für das Versenden und Empfangen von Kurznachrichten brauchen Sie eine eigene Handynummer von Yuilop. Ihre Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen müssen für Sie also künftig zwei Telefonnummern abspeichern, um Sie identifizieren zu können: Die ursprüngliche Nummer Ihres Mobilfunkproviders für Anrufe und die Yuilop-Nummer für Kurznachrichten. Wenn Ihre Freunde Ihnen eine SMS an Ihre Yuilop-Nummer schicken, kostet das die Standard-Gebühren, die der Mobilfunkprovider Ihrer Bekannten für SMS berechnet. Unter Ihrer normalen Mobilfunknummer können Sie natürlich auch weiterhin SMS empfangen.
 
Wenn nur Sie Yuilop benutzen, sparen auch nur Sie. Benutzen dagegen auch Ihre Bekannten Yuilop, so sparen alle: Eine SMS an Ihre Yuilop-Nummer kostet Ihre Freunde dann ebenfalls nichts, wenn diese auch die Yuilop-App installiert haben. Andernfalls fallen wie bereits erwähnt die Standard-SMS-Gebühren laut Mobilfunkvertrag an (oder die SMS bleiben kostenlos, falls Ihre Bekannten eine SMS-Flatrate haben).
 
Yuilop lohnt sich also für Smartphone-Besitzer, die keine SMS-Flatrate besitzen und doch regelmäßig Kurznachrichten verschicken. Zudem lässt sich der Chat von Facebook in Yuilop integrieren. Wenn Sie nun den Facebook-Chat beenden, können Sie diesen problemlos und mit der vollen Chat-Historie in Yuilop fortsetzen. Ein weiterer Vorteil von Yuilop: Die kostenlosen Yuilop-Kurznachrichten können Sie weltweit in 50 Länder verschicken. Darunter alle größeren europäischen Staaten sowie Russland, nicht jedoch die USA.

Wenn Ihr Gesprächspartner Yuilop nicht verwendet, können Sie ihm auch eine normale SMS schicken – das kostet Sie dann aber „Energie“, wie der Yuilop-Chargon ist. Wenn Ihnen Ihre Freunde nicht antworten, dann sinkt über die Zeit Ihr Energielevel. Ein Energiebalken zeigt Ihren Energiestatus an. Jede verschickte SMS kostet Energie, jede SMS, die Sie erhalten, lädt Ihren Energievorrat auf. Falls Sie Yuilop weiterempfehlen, gibt es zusätzliche Energie.
 
Yuilop verschickt die SMS über die Datenverbindung, die Sie zum Surfen verwenden.  Angesichts der geringen Größe einer Textnachricht fällt der Traffic, den Yuilop verursacht, selbst bei einer knapp bemessenen Daten-Flatrate nicht ins Gewicht. Das ändert sich natürlich, wenn Sie über Yuilop mehr als nur Text übertragen: Denn Bildübertragung und Smileys funktionieren bereits jetzt mit der Android-Version. Für iOS sind diese Features in Arbeit.

Nach iOS und Android will Yuilop seine App für Blackberry-Smartphones bereitstellen. Wer sich per Mail informieren lassen will, sobald die Blackberry-App verfügbar ist, kann sich unter http://yuilop.com/de registrieren lassen. Die Blackberry-Version befindet sich derzeit im internen Testing und soll in den kommenden Wochen erscheinen.

Yuilop bekommt in Deutschland bald Konkurrenz: Durch ein sehr ähnlich konzipiertes Angebot des US-Unternehmens Pinger .
 
 

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