Für die meisten Blogger im europäischen Raum sind Weblogs derzeit noch eine Sammelstelle für Informationen zu einem bestimmten Thema oder einfach ein Zeitvertreib. In den Vereinigten Staaten ist die Kommerzialisierung der Weblogs dagegen weiter fortgeschritten. Hier gibt es bereits heute einige Blogger, die mit ihren (zumeist Fach-) Weblogs Geld verdienen, teilweise sogar davon leben können. Das funktioniert in einigen Fällen über klassische Werbebanner, etwa wenn es sich um ein Fach-Weblog handelt, das von einer ganz spezifischen Klientel gelesen wird.
Oftmals trifft man auch auf Ad-Sense-Banner. Google lässt mit den unauffälligen, themenbezogenen Bannern die Betreiber von kleineren Websites an dem Cost-per-click-Verfahren mitverdienen, schweigt sich aber über die genaue Höhe des möglichen Verdienstes aus. Allerdings steht den angemeldeten Kunden unter "Berichte" eine Übersicht der Zahl der Page Impressions, der Anzeigenklicks sowie der Klickrate zur Verfügung. Von bereits registrierten Kunden Auskünfte über Verdienstmöglichkeiten zu erhalten, ist schwierig, da Google den Teilnehmern dies vertraglich untersagt. Die Anmeldung zu dem Programm ist kostenlos und erfolgt über www.google.de/adsense.
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