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Mit Microsoft-Programm in den Kampf gegen Kinderpornos

11.04.2005 | 15:20 Uhr |

In Zusammenarbeit mit kanadischen Ermittlungsbehörden hat Microsoft ein Programm zur Verfolgung von Kinderpornografie im Internet entwickel

In Zusammenarbeit mit kanadischen Ermittlungsbehörden hat Microsoft ein Programm zur Verfolgung von Kinderpornografie im Internet entwickelt.

Die als "Child Exploitation Tracking System" (CETS) vorgestellte Software soll es der Polizei ermöglichen, Daten über gefundene Spuren von Kinderpornos zentral zu sammeln und allen Dienststellen zur Verfügung zu stellen. Damit sollen Verbindungen zwischen bislang isoliert betrachteten Ereignissen aufgedeckt und für Auswertungen nutzbar gemacht werden.

CETS ist eine Datenbank zum Informationsmanagement und setzt auf den Sharepoint Portal Server von Microsoft. Gesammelt werden unter anderem Daten über Online-Käufe mit Kreditkarten, Mitteilungen in Chat-Räumen und Meldungen über Verhaftungen. Mit dieser Software sollen Polizeibehörden den Vorsprung aufholen, den Kriminelle bei der Nutzung des Internets gegenüber den Ermittlern haben.

David Hemler, Präsident von Microsoft Kanada, teilt dazu mit, dass Microsoft etwa vier Millionen Dollar in die Entwicklung von CETS gesteckt habe. Microsoft Kanada habe dabei mehrere Monate eng mit den kanadischen Behörden zusammen gearbeitet, damit das Programm den Erfordernissen entspreche. CETS soll Polizeibehörden weltweit kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

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