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Mit Hardware gegen Zombies

02.12.2005 | 14:59 Uhr |

F-Secure bietet Internet-Providern eine Hardware-Lösung an, die Netzwerkmissbrauch eindämmen soll.

Der Antivirus-Hersteller F-Secure übernimmt einen finnischen Hersteller von Netzwerk-Monitoren. So kann F-Secure dessen Produktpalette nun unter eigenem Namen anbieten. Das erste vorgestellte Produkt soll Internet-Providern beim Aufspüren von fremdgesteuerten Rechnern helfen, die Spam versenden oder für Angriffe missbraucht werden.

F-Secure Network Control ) ist eine so genannte Appliance und wird beim Provider installiert. Das Gerät im 19-Zoll-Format analysiert den Netzwerkverkehr und erkennt typische Verhaltensmuster von Zombies, also fremdgesteuerten Computern, die Teil eines Botnets sind.

Der betreffende PC wird von Internet getrennt und der Benutzer erhält eine Warnseite angezeigt, die ihm den Grund dafür nennt und Hilfestellung anbietet. So kann der Benutzer aufgefordert werden die schädliche Software von seinem PC zu entfernen, Sicherheitsprogramme zu installieren oder ein Windows-Update durchzuführen. Gehen von dem Rechner keine Störungen mehr aus, wird sein Internet-Zugang automatisch wieder hergestellt.

Durch die Übernahme des finnischen Herstellers "ROMmon" erweitert F-Secure sein Angebot an Sicherheitslösungen. ROMmon ist spezialisiert auf Hardware-basierte Netzwerk-Lösungen und hat einige Erfahrung mit den speziellen Problemen von Internet-Providern.

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