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Mit 3D-Flashspeicher: Intel bringt gleich sechs neue SSD-Baureihen auf den Markt

26.08.2016 | 14:58 Uhr |

Nur noch 3D-Flashspeicher setzt Intel bei seinen neuen SSD-Serien ein. Gleich sechs Baureihen wirft der Chip-Riese auf den Markt.

In Zusammenarbeit mit Micron hat Intel 3D-Flashspeicher zur Serienreife entwickelt. Jetzt kommen die ersten SDDs mit der fortschrittlichen NAND-Technik auf den Markt. Für Consumer-PCs und -Notebooks ist die 600p-Baureihe gedacht, die auf TLC-Flashspeicher setzt - also drei Bit pro Zelle speichert. Drive-Verschlüsselung beherrschen die neuen SSDs hingegen nicht.

Die Intel SSD 600p bietet der Halbleiterriese ausschließlich im M.2-2280-Format an. Die Ansteuerung erfolgt über vier PCI Express 3.0 Kanäle über das schnelle NVMe-Protokoll. Laut Hersteller sollen damit sequenzielle Datenraten von bis zu 1800 MB/s beim Lesen sowie 560 GB/s beim Schreiben drin sein. Die 600p-Serie kommt mit Speicherkapazitäten von 128, 256, 512 sowie 1024 GB zu Preisen von rund 80, 110, 200 respektive 380 Euro. Die Garantiezeit beträgt fünf Jahre, über die Gesamtschreibleistung schweigt sich Intel noch aus.

Die Intel SSD Pro 6000p entspricht technisch der 600p-Serie, adressiert allerdings Client-Rechner von Geschäftskunden. Hier bietet Intel ebenfalls nur Solid State Module im M.2-Format mit 4x PCI Express 3.0 via NVMe mit den oben genannten Speicherkapazitäten an. Lediglich die Straßenpreise sind mit einem Aufpreis von 10 bis 20 Euro etwas höher angesetzt.

Für IOT-Rechner (Internet of Things) sind die Baureihen Intel SSD E 6000p sowie SSD E 5420s gedacht. Bei der E 6000p kommt ebenfalls TLC-Flashspeicher im M.2-Format zum Einsatz. Die Kapazitäten beschränken sich hier auf 128 sowie 256 GB mit sequenziellen Leseraten von 770 sowie 1570 MB/s und einem Schreibtempo von 450 respektive 540 MB/s. Die Preise liegen bei 85 sowie 130 Euro.

Die SATA-3-Variante Intel SSD E 5420s gibt es mit 150 und 240 GB Speicherplatz im 2,5-Zoll- und im M.2-Format. Die Datenraten erreichen hier sequenziell bescheidene 165 respektive 320 GB/s beim Lesen beziehungsweise 145 sowie 300 MB/s beim Schreiben - was für den Einsatzzweck aber ausreichen sollte. Auch hier gewährt Intel 5 Jahre Garantie.

Die höchsten Kapazitäten bietet die Intel SSD DC S3520 - wobei DC für Data Center steht und das Einsatzgebiet der SATA-3-SSDs im Enterprise-Bereich signalisiert. Bei der S3520 verrät Intel sogar einmal die Endurance: Die SSDs lassen sich einmal pro Tag komplett vollschreiben (1 DWPD). Die 2,5-Zoll-Variante gibt es mit 150, 240, 480, 800, 960, 1200 sowie 1600 GB Speicherplatz mit sequenziellen Datenraten von bis zu 450 MB/s beim Lesen sowie 350 MB/s beim Schreiben. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 110 und 800 Euro.

Die M.2-Version offeriert Intel mit 150, 240, 480, 760 und 960 GB Kapazität. Die sequenziellen Datenraten erreichen bis zu 410 MB/s beim Lesen sowie 320 MB/s beim Schreiben.Hier liegen noch keine Preise vor. Verfügbar sollen die neuen Intel-SSDs ab September 2016 sein.

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