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Mini-Sensoren überwachen Garten & Haus

16.07.2013 | 15:51 Uhr |

Gieß deine Blumen! Jemand ist in deinem Haus! Deinem Hamster ist zu warm! Die Wimoto-Sensoren alarmieren Sie über Bluetooth, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.

Aufgrund des großen Erfolges - statt 22.000 Dollar wurden 115.000 Dollar gesammelt - gibt es nun eine zweite Indiegogo-Kampagne der Wimoto. Indiegogo ist eine Kickstarter-Alternative - auf der Plattform kann man interessante Projekte finanziell unterstützen. Die Wimoto ist ein kabelloser Sensor für Zuhause, der über Bluetooth mit dem iPhone, Androiden, Linux-Rechnern oder Raspberry Pi Kontakt aufnehmen kann. Die 30 x 30 x 8 mm kleinen Geräte können die empfangenen Daten entweder speichern oder über Cloud-Dienste an Sie weiter schicken. So sind Sie auch im Büro oder im Urlaub informiert, was gerade in Ihrem Haus geschieht.

Aktuell gibt es vier verschiedene Ausführungen der Wimotos. Der Climote misst Lichteinfall, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Dadurch lassen sich beispielsweise die Bedingungen für Ihren Liebling im Terrarium oder für den guten Wein im Weinkeller überwachen. Der Growmote richtet sich an Pflanzenfreunde. Er misst das Sonnenlicht, die Bodentemperatur und die Feuchtigkeit im Boden. Dadurch kann er Sie zum Beispiel warnen, wenn Ihre Lieblingsrose gegossen werden muss, oder wenn Bodenfrost droht. Die Thermote hingegen misst die Temperatur von Gegenständen per Infrafrot. Weil der Sensor dazu nicht mit dem gemessenen Objekt in Berührung kommen muss, eignet er sich beispielsweise für die Überwachung der Temperatur im Swimming Pool oder im Grill. Die Securimote schlägt bei Bewegung Alarm, etwa wenn ein Einbrecher in Ihr Haus eindringt. Sie können den Sensor aber auch im Briefkasten anbringen und erfahren so, wann Sie Post bekommen.

Die Sensoren sollen wetterfest sein und mit Knopfbatterien laufen, welche nur einmal im Jahr gewechselt werden müssten. Die Reichweite der Sensoren via Bluetooth betrage unter idealen Bedingungen bis zu 30 Meter, verspricht der Hersteller. Der interne Speicher genüge für die Daten einer Woche.

Für iOS gibt es bereits eine App, für Android 4.3 soll eine folgen. Die Smartphones oder Tablets müssen allerdings Bluetooth 4.0 verbaut haben, schränkt der Entwickler ein. Das sei schon jetzt bei den meisten Samsung-Geräten und beim Google Nexus der Fall.

Wie bei Kickstarter gibt es für Unterstützer einen versprochenen Gegenwert. Wer 39 Dollar dazugibt, darf sich eine der Wimotos aussuchen. Für 75 Dollar gibt es zwei Wimotos nach Wahl und für 99 Dollar drei. Zusätzlich fallen Versandgebühren an. Den Liefertermin schätzen die Macher auf November 2013.

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