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Mini-Mini-PCs für das Wohnzimmer

04.11.2005 | 12:39 Uhr |

Gerade einmal 16,5 Zentimeter lang und 5 Zentimeter hoch misst eine neue Barebone-Serie von Cebop. Allerdings kann das Innenleben der bis zu 959 Euro teuren Minis nicht unbedingt überzeugen.

Kaum jemand möchte seinen angestaubten, grauen PC-Tower als Entertainment-Zentrale ins Wohnzimmer verfrachten. Barebones heißt die Lösung. Sie sind schick, bieten nützliche Funktionen und lassen sich auf Grund ihrer Größe leicht neben Fernseher und Co. unterbringen. Ein besonders kleines Modell hat nun das Unternehmen Krystaltech Lynx mit seiner Marke Cebop vorgestellt: die Scope-Serie.

Die Geräte sind gerade mal 16,5 Zentimeter lang und 5 Zentimeter hoch und wiegen 1700 Gramm. Durch das externe Netzteil soll das System laut Hersteller "extrem leise" sein. Erhältlich sind derzeit drei verschiedene Modelle, Scope 66, Scope 77 und Scope 88, die mit unterschiedlichen Hardware-Ausstattungen kommen.

So wird das Model Scope 66 einen von einem Intel Celeron M mit 1,4 GHz angetrieben, dem 512 MB RAM zur Seite stehen. Beim Laufwerk handelt es sich um ein DVD-/CD-RW-Kombigerät, die Festplatte ist 40 GB groß. Als Betriebssystem kommt Windows XP Home OEM zum Einsatz. Das Modell Scope 77 bietet einen Intel Pentium M 740 mit 1,73 GHZ, 512 MB RAM, 40 GB Festplatte sowie einen DVD-Brenner. Und das Topmodell Scope 88 ist mit einem Pentium M 750 mit 1,86 GHz, 512 MB RAM, 100 GB Festplatte DVD-Brenner und - zusätzliche zu Windows XP Home - der Works Suite 2005 ausgestattet.

Alle Geräte bieten einen Netzwerkanschluss, 1x Line-out / 1x Mic, 1x S-Video, 2x USB 2.0, 1x DVI, 1x Firewire (IEEE 1394) und 1x RJ45. Grafik und Sound sind onboard untergebracht.

Die PCs kosten 599 Euro (Scope 66), 749 Euro (Scope 77) beziehungsweise 959 Euro (Scope 88) und sind ab sofort im Handel erhältlich.

Das ist für die gebotene Leistung nicht gerade ein Schnäppchen. Andere Barebone-Systeme bieten für weniger Geld wesentlich mehr Leistung. Gerade die Prozessoren und die Onboard-Grafik könnten bei hardware-intensiven Anwendungen ins Trudeln kommen.

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