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Eee-PC-Konkurrent heißt Dell E

13.06.2008 | 11:49 Uhr |

Nach und nach dringen Details des Eee-PC-Konkurrenten von Dell an die Oberfläche. Neben Titel stehen jetzt auch Informationen zu Speicher und den anderen Komponenten fest.

Der bevorstehende Eee-PC-Konkurrent von Dell wird den Namen "Dell E" tragen - wenigstens laut aktuellem Stand. Dell könnte den Titel künftig jedoch noch ändern. Das berichtet die Webseite für Hardware und Gadgets Engadget.com. Derzeit unterteilt Dell das Mini-Laptop in zwei Typen : Ein Modell verfügt über ein 8,9-Zoll-LC-Display und steht damit in direkter Konkurrenz zum Asus Eee PC & Co. Bei dieser Kategorie unterscheidet Dell wiederum zwischen dem E-Classic -Modell für Einsteiger und den Typen E-Video und E-Video+ für anspruchsvollere Nutzer. Letzteren beiden sollen 1 GB Arbeitsspeicher besitzen und einen Flash-Speicher (SSD) mit der Kapazität von 8 GB (E-Video) und 12 GB (E-Video+). Das Modell E-Video+ ist zudem mit Bluetooth und einer Webcam ausgestattet. Das zweite Geräte, Dell E Slim , orientiert sich an Apples flachen Laptop Macbook Air und misst 12,1-Zoll in der LC-Display-Diagonale.

Als Betriebssystem steht wahlweise Windows XP oder eine Linux-Distribution zur Verfügung. Im Inneren taktet ein Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz. Der Verkaufsstart für den Dell E wird voraussichtlich im August beginnen, der für den Dell E Slim ab September. Im Vergleich zu anderen Mini-Laptop-Herstellern wie Asus oder MSI bringt Dell sein Gerät deutlich später auf den Markt. "Der Grund wieso wir später in den Markt eintreten liegt darin, dass wir die richtige Tastatur finden möchten", erklärte kürzlich Alex Gruzen, Senior-Vizepräsident der Dell Consumer Produktgruppe. Das Keyboard, so Gruzen, solle "einzigartig für Dell" sein. So soll Dell die Funktionstasten vollständig entfernt haben, um andere Tasten größer zu gestalten.Wer es bis Oktober aushält, der kann zusätzlich zwischen Modellen mit integriertem WWAN (Wireless Wide Area Network) und WIMAX wählen. Der Preis für die Mini-Laptops beginnt bei knapp 300 US-Dollar (derzeit rund 195 Euro).

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