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Acer Aspire One fordet Asus Eee PC heraus

03.06.2008 | 14:23 Uhr |

Acer reiht sich mit dem Aspire One in die Riege der Mini-Laptop-Hersteller ein. Ab Mitte Juli soll das Linux-Netbook für 330 Euro erhältlich sein und dem Eee PC und allen anderen Klein-Laptops Paroli bieten.

Acer stellt auf der IT-Fachmesse Computex in Taiwan seinen Mini-Laptop und Eee-PC-Konkurrenten Aspire One vor - damit reiht sich das taiwanesische Unternehmen in die Riege der Mini-Laptop-Hersteller wie etwa MSI, HP, Dell und Asus ein. Im Inneren arbeitet der von Intel auf der Computex neu vorgestellte Atom-Prozessor, der mit 1,6 GHz getaktet ist. Als Betriebssystem setzt Acer das Ressourcen-freundliche Linpus Linux Lite ein, das auf Fedora 8 basiert. Es besitzt eine intuitive und vor allem auf das Gerät speziell abgestimmte Oberfläche, die den schnellen Zugriff auf Internet- und Office-Anwendungen, Spiele sowie Dateien ermöglicht.

Der LC-Display misst 8,9 Zoll und zeigt eine Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkte. Die integrierte Webcam eignet sich für Video-Telefonie übers Internet. In das Modell für 329 Euro baut Acer eine 8 GB große Flash-Platte sowie 512 MB Arbeitsspeicher und WLAN ein. Der mitgelieferte 3-Zellen-Akku soll in Kombination mit dem Intel Atom N270 für bis zu 3 Stunden Laufzeit ausreichen. Der Nutzer kann zwischen unterschiedlichen Farben wie Blau oder Weiß wählen - ähnlich wie die Produktreihe von Dell . Das Gerät bringt weniger als ein Kilogramm auf die Waage und eignet sich somit für den mobilen Einsatz.

Der Aspire One verfügt neben einem Standard-Multicard-Reader auch über einen speziellen Steckplatz für eine SD(HC)-Karte: Deren Kapazität bindet der Mini-Laptop dann direkt als zusätzlichen Speicherplatz ins System ein. Neben drei USB-Ports bringt der Aspire One einen VGA-Ausgang und einen Netzwerkanschluss mit.

Eine Version mit Windows XP plant Acer zu einem späteren Zeitpunkt. Diese wird aller Voraussicht nach über eine 80 GB Festplatte sowie 1 GB Arbeitsspeicher verfügen. Vorher soll es noch eine Linux-Variante mit einem integrierten UMTS-Modem geben - Acer will dafür mit einem Mobilfunkanbieter kooperieren.

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