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Mini-Browser Minimo in neuer Version

20.02.2006 | 15:18 Uhr |

Das Minimo-Projekt hat eine neue Version seines Browsers Minimo für mobile Geräte wie PDA oder Handys veröffentlicht.

Internetfähige, mobile Geräte wie PDAs oder Handys benötigen für den Zugang zum Netz vor allem eines: einen Browser. Der Markt ist noch relativ jung, doch prophezeien Analysten rosige Aussichten. Neben Unternehmen wie Opera arbeiten auch Open-Source-Projekte an den dafür nötigen Mini-Browsern. An einer Schrumpf-Version des Mozilla-Browsers werkelt das Minimo Projekt. Frisch erschienen ist nun Minimo 0.013.

Das Programm läuft unter Windows-Mobile-Geräten wie PDAs oder Smartphones. Überarbeitet wurde das User Interface, auch eine Tabs-Funktion wurde integriert. Der Download beträgt 3,76 MB und ist auf dieser Seite zu finden .

Da das Programm lediglich unter Windows Mobile läuft, ist es nach Ansicht von Nick Jones, Analyst bei Gartner, nur für einen kleinen Anwenderkreis interessant, da der Anteil von Windows Mobile im Markt für mobile Geräte relativ gering ist. Dies würde sich ändern, wenn der Mini-Browser auch für Symbian-basierte Handys oder als Java-Applikation erhältlich wäre, so Jones. "Das ist das Problem bei Open Source, es fehlt ein Business-Modell um den Zugang zu anderen Betriebssystemen zu finanzieren", so Jones.

Um aber am Markt erfolgreich zu sein, müssen die Dritthersteller wie Opera oder Minimo vor allem dafür sorgen, dass sie für eine Vielzahl von mobilen Geräten verfügbar sind und bereits von Haus aus auf den Geräten installiert sind, so Geoff Blaber, Analyst bei IDC. Denn Handy-Nutzer werden kaum - im Gegensatz zu PC-Anwendern - nach neuen Browsern für ihr Gerät Ausschau halten und diese installieren, sondern in erster Linie den bereits vorhandenen Browser nutzen, so Blaber.

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