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Minds.com will Facebook ersetzen und sicherer sein

17.06.2015 | 15:28 Uhr |

Minds.com will sich als Facebook-Alternative empfehlen. Nur im Unterschied zu Facebook soll Minds.com die Privatsphäre und die Daten der Anwender schützen. Nachrichten werden grundsätzlich verschlüsselt.

Ein soziales Netzwerk in der Art wie Facebook, aber mit bestem Schutz für die Privatsphäre. Das soll das neue Netzwerk minds.com werden, das von der Anonymous-Bewegung unterstützt wird, wie der Independent berichtet. Privatsphäre, Sicherheit und Transparenz sollen bei Minds.com im Mittelpunkt stehen.

Derzeit hat Minds.com noch Beta-Status. Passende Apps gibt es für iOS und Android und natürlich kann die Seite im Browser aufgerufen werden. Minds.com hat teilweise ähnliche Grundfunktionen wie bei Facebook: Minds.com-Nutzer können also beispielsweise Updates für ihre Follower veröffentlichen, die man dann kommentieren oder teilen kann.

In einem wesentlichen Punkt will sich Minds.com aber von Facebook und anderen sozialen Netzwerken unterscheiden: Es will kein Geld mit den Daten seiner Nutzer machen beziehungsweise gar nicht erst Daten über seine Nutzer mit dem Ziel der wirtschaftlichen Verwertbarkeit sammeln. Genau aus diesem Grund verschlüsselt Minds.com alle Nachrichten, so dass diese weder von Werbetreibenden noch von Regierungen gelesen werden können. Die Benutzer können aber beispielsweise ihre hochgeladenen Video-Inhalte monetarisieren.

Außerdem gibt es ein Belohnungssystem für Interaktionen wie Postings, Abstimmungen, Kommentare oder das Hochladen von Inhalten. Durch die damit erzielten Punkte kann die Reichweite des eigenen Profils und der eigenen Veröffentlichungen gesteigert werden.

Die gesamte Software von Minds.com ist Open Source. So kann grundsätzlich jeder Interessierte zur Weiterentwicklung des Projekts beitragen.

Derzeit soll Minds.com laut Selbstaussage über 30.000 Benutzer haben, wie Forbes.com berichtet.
 
 
 

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