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Millionen Porno-Mails versandt

07.06.2000 | 12:49 Uhr |

Ein Hacker und Mail-Fälscher aus Kalifornien hat sich den Behörden gestellt. Der 46-Jährige hatte Millionen gefälschter Werbemails zu pornographischen Angeboten und dubiosen Geldofferten an AOL-Kunden geschickt. Als Absender gab er den Online-Service von IBM an.

Ein Hacker und Mail-Fälscher aus Kalifornien hat sich gestern den Behörden gestellt. Wie der Infodienst CNet berichtet, war der 46-jährige Jason Garon in das Computersystem des Grafikherstellers Market Vision eingedrungen und hatte über den Server der Firma Millionen gefälschter Mails versandt. Empfänger der Werbemails zu pornographischen Angeboten und dubiosen Geldofferten waren AOL-Kunden. Als Absender hatte Garon den Online-Service von IBM (www.ibm.net) angegeben.

Jetzt soll Garon wegen Fälschung im Internet und Computerhacking angeklagt werden. Die Verhandlung wurde für September anberaumt. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen ihm bis zu sieben Jahren Gefängnis.

Laut Richterin handelt es sich bei Garons Spam-Attacke um den ersten vor einem US-Gericht verhandelten Fall von Internet-Fälschung. (PC-WELT, 07.06.2000, jas)

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