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Milliarden-Klage gegen Microsoft

03.01.2001 | 11:43 Uhr |

Einige Ex- und Noch-Mitarbeiter von Microsoft haben sich einen besonderen Neujahrsgruß an ihren ehemaligen Arbeitgeber ausgedacht. Sie reichen nun eine Fünf-Milliarden-Dollar-Klage gegen Microsoft und Bill Gates ein. Grund: Sie fühlen sich aufgrund ihrer Hautfarbe im Unternehmen diskriminiert.

Einige Ex- und Noch-Mitarbeiter von Microsoft haben sich einen besonderen Neujahrsgruß an ihren ehemaligen Arbeitgeber ausgedacht. Sie reichen nun eine Fünf-Milliarden-Dollar-Klage (rund 11 Milliarden Mark) gegen Microsoft und Bill Gates ein. Der Grund: Sie fühlen sich aufgrund ihrer Hautfarbe im Unternehmen diskriminiert.

Wie "The Standard" meldet, werden die Anwälte der sieben Ex-Mitarbeiter und Noch-Mitarbeiter noch am Mittwoch in Washington Klage einreichen. Die Kläger behaupten, sie seien vom Software-Giganten wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert und unter anderem bei der Entlohnung und Beförderung benachteiligt worden.

Microsoft wollte sich zu diesem Thema nicht weiter äußern. Die Sprecherin von Microsoft in Washington betonte allerdings, dass "Microsoft unter keinen Umständen Diskriminierungen" toleriere. "Wir nehmen jede Beschuldigung über Diskriminierungen sehr ernst", so Terzano weiter.

Nach eigenen Angaben beschäftigt Microsoft insgesamt 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon sind rund 22,2 Prozent Angehörige von Minderheiten. Die Kläger halten dagegen, dass dies jedoch keineswegs für gehobene Positionen zutreffe: 1999 seien nur 1,6 Prozent der Manager bei Microsoft schwarzer Hautfarbe gewesen. (PC-WELT, 03.01.2001, pk)

Microsofts Milliarden-Deal (PC-WELT Online, 22.12.2000)

Bill Gates erschossen - im Film (PC-WELT Online, 17.12.2000)

Microsoft angeschlagen (PC-WELT Online, 15.12.2000)

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