Napster ist seit einigen Monaten zurück. Allerdings sind von der einstigen Tauschbörse nur noch der Name und das Logo übrig geblieben. Jetzt verbirgt sich dahinter ein kommerzieller Musikdienst, bei dem Sie zum einen ganz normal Songs kaufen, herunterladen und brennen können. Zum anderen bekommen Sie bei Napster aber auch eine Musik-Flatrate als Abo. Für 9,95 Euro im Monat können Sie beliebig viele Songs herunterladen und auf dem PC anhören. Kündigen Sie das Abo, lassen sich die Musikstücke nicht mehr abspielen. Direktes Brennen ist nicht möglich.
Aber Sie können den gleichen Trick anwenden, wie unter dem Punkt „DRM legal entfernen: Umweg über die Soundkarte" beschrieben. Mit einem Tool wie dem dort vorgestellten Tunebite wandeln Sie die DRM-geschützten Stücke mit minimalem Qualitätsverlust in ungeschützte MP3s um, die Sie dauerhaft nutzen können.
Wohl legal: Es gibt zwar keine richterliche Entscheidung zu diesem Thema. Für Rechtsanwalt Johannes Richard (www.internetrecht-rostock.de) handelt es sich hierbei aber um eine rechtlich einwandfreie Privatkopie, die auch durch die Nutzungsbedingungen von Napster nicht ausgeschlossen werden darf. Der Kopierschutz wird nicht geknackt, die Musik wird nur auf einem analogen Umweg über die Soundkarte wieder aufgenommen. Eine Privatkopie dürfen Sie unbeschränkt selbst nutzen und im engsten Freundes- und Familienkreis weitergeben. Für Sparfüchse ist Napster also der ideale Dienst, um innerhalb weniger Tage oder Wochen die eigene Musiksammlung aufzubauen oder zu vervollständigen.
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