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Microsofts Kinect bewacht die koreanische Grenze

05.02.2014 | 05:13 Uhr |

Microsofts Bewegungssteuerung Kinect hat bereits viele unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Jetzt bewacht die Peripherie sogar die koreanische Grenze.

Seit der Veröffentlichung von Microsofts Kinect-SDK für Windows , kam die Bewegungssteuerung bereits in vielen unterschiedlichen – und teilweise auch kuriosen – Anwendungsgebieten zum Einsatz. So lässt sich mit der Kamera unter anderem ein intelligenter Einkaufswagen oder ein gigantischer, flüssiger Touchscreen in einer Badewanne realisieren.

Der Programmierer Jae Kwan Ko setzt die Bewegungssteuerung nun sogar zur Grenzkontrolle in Korea ein. Kinect wurde im Rahmen eines Sicherheitssystems in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea installiert. Im Zusammenspiel mit entsprechender Software und Zusatz-Hardware soll die Kamera dort bewegte Objekte entdecken, um eine widerrechtliche Grenzüberquerung zu verhindern.

Neues Kinect für Windows kommt 2014

Wie das koreanische Internet-Portal hankooki.com berichtet, sei Kos System bereits im vergangenen August von der US-Armee an Südkorea ausgeliefert worden. Seitdem wurde das System an mehreren Stellen in der entmilitarisierten Zone installiert. Die Kamera kann zwischen Menschen und Tieren unterscheiden und im Falle einer Grenzüberschreitung Alarm auslösen.

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