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Microsofts Anti-Viren-Software fällt bei Sicherheitstests durch

19.01.2013 | 05:59 Uhr |

Die kostenlose Anti-Viren-Lösung Security Essentials von Microsoft konnte im Probelauf von AV-Test nicht vor allen aktuellen Malware-Programmen schützen.

Microsoft bietet Windows-Nutzern mit Security Essentials einen kostenlosen Virenscanner an, der vor aktuellen Schadprogrammen schützen soll. In einem von AV-Test durchgeführten Probelauf konnte die Software dieses Versprechen jedoch leider nicht einhalten und erfüllte weder die geforderten Standards, noch wurden alle neuen Malware-Bedrohungen erkannt.

Das Unternehmen AV-Test versorgt Hersteller von Anti-Viren-Lösungen mit wichtigen Daten zur Verbesserung ihrer Programme. Microsofts Security Essentials konnte im Rahmen des Tests nur 72 Prozent der „Zero-Day“-Viren, also noch nicht bekannter Bedrohungen, erkennen und beseitigen. Auch 9 Prozent der bereits bekannten Malware-Schädlinge rutschten unter dem Radar der Software durch. Andere Programme erkennen im Durchschnitt nur 8 bzw. 3 Prozent dieser Schädlinge nicht.

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Microsoft hat bereits auf die Ergebnisse des Tests reagiert und verweist darauf, dass nur 0,003 Prozent der im Probelauf verwendeten Schädlinge bereits in Kontakt mit Windows-Nutzern gekommen seien. Trotzdem wolle man sich um eine Verbesserung der Erkennungsrate bemühen.

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