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Microsofts Reaktion auf EU-Urteil

23.12.2004 | 11:05 Uhr |

Mittlerweile hat sich Microsoft vom Schock erholt, den Redmond durch die Entscheidung des Luxemburger EU-Gerichts erlitten hat. Die Windows-Macher scheinen neue Hoffnung zu schöpfen, wie aus der offiziellen Stellungnahme von Microsoft hervorgeht.

Die kürzlich ergangene Entscheidung des Luxemburger EU-Gerichts gegen Microsoft ist eine böse Schlappe für den Redmonder Software-Riesen. Microsoft müsste demnach umgehend auch eine abgespeckte Windows-Version auf den Markt bringen. Mitterweile scheinen die Redmonder aber neue Hoffnung zu schöpfen, wie aus einer jetzt veröffentlichten offiziellen Stellungnahme hervorgeht. Diese finden Sie nachfolgend im vollen Wortlaut.

Die Stellungnahme von Microsoft:
"REDMOND, Washington - 22. Dezember 2004 - Wir prüfen derzeit die Anordnung des Europäischen Gerichts Erster Instanz. Obwohl das Gericht unseren Antrag auf Aussetzung der verhängten Auflagen abgelehnt hat, sehen wir uns aufgrund einer Reihe von heute vorgebrachten Feststellungen des Gerichts bezüglich der Hauptsache in unserem Vorgehen bestärkt.

Obgleich das Gericht unserer Auffassung nicht folgte, dass aufgrund der Auflagen der EU-Kommission unmittelbar ein irreparabler Schaden entstehen würde, bestätigte das Gericht dennoch, dass einige der von uns vorgebrachten Argumente in diesem Fall begründet seien und Chancen bestünden, dass sich Microsoft letztlich im Hauptsacheverfahren durchsetzen werde.

Obwohl wir gehofft hatten, dass das Gericht einige oder alle Auflagen aussetzen würde, sehen wir uns heute vom Gericht darin bestärkt, dass wir eine Reihe von Argumenten vorbringen konnten, die im Berufungsverfahren berücksichtigt werden müssen."

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