Microsofts Palladium: Was kommt auf die Anwender zu?

Freitag den 16.05.2003 um 14:56 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Palladium alias NGSCB, die derzeit noch in der Entwicklung befindliche Sicherheits-Architektur für die nächste Generation von Windows, sorgt für große Verunsicherung unter PC-Anwendern. Will der Redmonder Riese die volle Kontrolle über den Rechner des Anwenders? Lassen sich die liebgewonnen MP3-Dateien und die vielen nützlichen Free- und Shareware-Tools bald nicht mehr nutzen? PC-WELT sprach mit Microsoft.
Palladium alias NGSCB, die derzeit noch in der Entwicklung befindliche Sicherheits-Architektur für die nächste Generation von Windows, sorgt für große Verunsicherung unter PC-Anwendern. Will der Redmonder Riese die volle Kontrolle über den Rechner des Anwenders? Lassen sich die liebgewonnen MP3-Dateien und die vielen nützlichen Free- und Shareware-Tools bald nicht mehr nutzen? PC-WELT sprach mit Microsoft.

Ursprünglich hörte das neue Sicherheits-Modell von Microsoft auf den Namen Palladium, die Redmonder nannten ihr in der Öffentlichkeit umstrittenes Kind aufgrund der Kritik aber in NGSCB (Next Generation Secure Computing Base) um. Die Technik blieb jedoch die gleiche.

Künftige Windows-Generationen werden dank der Betriebssystem-Komponente Palladium neben dem eigentlichen Betriebssystem-Kernel einen zusätzlichen Kernel für "Nexus" haben. Nexus soll eine vor Manipulationen sichere Umgebung für Anwendungen schaffen und den Anwender vor Viren, Trojanern und Hacker-Attacken schützen.

Microsoft denkt hier vor allem an Unternehmens-relevante Software oder an besonders sicherheitsempfindliche Einsatzzwecke wie Online-Banking. Allerdings funktioniert Nexus nur zusammem mit einem auf der Southbridge oder direkt in der CPU eingebauten Kryptochip namens TPM (Trusted Plattform Module).

Freitag den 16.05.2003 um 14:56 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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