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Microsofts Money 2004 sperrte seine User aus

02.08.2004 | 16:47 Uhr |

Knapp eine Woche hatten Anwender von Microsofts Money 2004 ein großes Problem. Durch einen Bug konnten sie nicht mehr an ihre Daten gelangen. Mit einiger Verzögerung reichte Microsoft schließlich einen Fix für das Problem nach.

Durch einen Patch hat Microsoft dafür gesorgt, dass die Finanzen bei seinen Kunden wieder in Ordnung sind. Ein Bug hatte bei der Finanzsoftware Money 2004 , die hierzulande nicht erhältlich ist, dafür gesorgt, dass die Anwender knapp eine Woche lang nicht oder nur teilweise an ihre Finanzdaten herankamen.

Das Problem entstand, nachdem Microsoft am 25. Juli Server-Änderungen durchführte, so unsere US-Schwesterpublikation PC-World. Die Änderungen führten dazu, dass Microsofts Passport-Authentifizierung nicht mehr kompatibel zur Dateiverschlüsselung von Money war.

Sobald Anwender eine Online-Verbindung aufbauten, erhielten sie von der Software eine Fehlermeldung - ihr Konto-Name stimme nicht mehr - und in der Folge konnten sie sich nicht mehr in ihr Money 2004-Konto einloggen.

Für reichlich Unmut sorgte die Tatsache, dass Microsoft angesichts der Dringlichkeit der Situation - beim Online-Banking müssen schließlich Termine für Überweisungen eingehalten werden - nur träge auf die Probleme der Anwender reagierte. Erst eine Woche später, am vergangenen Freitag, veröffentlichte Microsoft auf der Money-Seite einen Fix. Per simplen Mausklick auf einen Link konnten die Konten wieder freigeschaltet werden.

Laut Microsoft seien alle Daten aber sicher gewesen und auch die Sicherheit von Passport, das unter anderem auch von Microsofts Hotmail genutzt wird, sei nicht betroffen gewesen.

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