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Microsofts Lizenzierungsvereinbarung mit SCO: Anwender üben heftige Kritik

27.05.2003 | 13:31 Uhr |

Der Feldzug von SCO (ehemals Caldera) gegen Linux sorgt für reichlich Diskussionsstoff. Mindestens genauso viel Furore verursacht aber auch die vergangene Woche erfolgte Lizenzierungsvereinbarung zwischen Microsoft und SCO, allerdings aus etwas anderen Gründen. Die Kernfrage: Welche Motive stecken hinter der Entscheidung der Redmonder? Erste Mutmaßungen gingen dahin, dass Microsoft sich mit der Vereinbarung vor kostenintensiven Gerichtsprozessen schützen will.

Der Feldzug von SCO (ehemals Caldera) gegen Linux sorgt für reichlich Diskussionsstoff. Mindestens genauso viel Furore verursacht aber auch die vergangene Woche erfolgte Lizenzierungsvereinbarung zwischen Microsoft und SCO, allerdings aus etwas anderen Gründen. Die Kernfrage: Welche Motive stecken hinter der Entscheidung der Redmonder? Erste Mutmaßungen gingen dahin, dass Microsoft sich mit der Vereinbarung vor kostenintensiven Gerichtsprozessen schützen will (siehe IBM).

Dem widersprach Microsoft-Sprecher Mark Martin: Microsoft respektiere schlichtweg "geistiges Eigentum". Die Vereinbarung mit SCO hätten "absolut nichts" mit dem Verfahren zwischen SCO und IBM zu tun.

Der Vertrag stelle sicher, dass MS-Produkte den Ansprüchen von SCO nachkomme. Hintergrund: Microsoft bietet seit einigen Jahren Software, genannt "Services for Unix", an. Sie soll Anwendern dabei helfen soll, eine Brücke zwischen Windows und Unix zu schlagen.

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