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Microsofts Frontpage wird professioneller

12.06.2003 | 10:08 Uhr |

Microsoft hat erste Details zur Version 2003 von Frontpage verraten, die im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Demnach soll die einst für Consumer gedachte Software mehr an den Bedürfnissen professioneller Anwender ausgerichtet werden.

Microsoft hat erste Details zur Version 2003 von Frontpage verraten, die im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Demnach soll die einst für Consumer gedachte Software mehr an den Bedürfnissen professioneller Anwender ausgerichtet werden, wie aus einem Bericht unserer Schwesterpublikation Computerwoche hervorgeht.

Wie andere Anwendungen der Office-2003-Familie unterstützt Frontpage 2003 XML (Extensible Markup Language), wie aus der Produktankündigung hervorgeht. Dadurch sollen sich mit dem Werkzeug Web-Anwendungen erstellen lassen, die dynamisch auf XML-Datenquellen zugreifen können.

Die Software bietet außerdem eine neue Benutzerführung, über die sich leicht Code zwischen verschiedenen Anwendungen austauschen lässt, sagte Produkt-Managerin Melisa Samuelson. Der erzeugte HTML-Code entspreche nun den Standards des W3C. Die Vorgängerversionen schrieben so genannten unsauberen Code aus der WYSIWYG-Vorlage (What You See Is What You Get), bemängelten Kritiker. Dieser konnte zwar vom hauseigenen Internet Explorer interpretiert werden, Browser von Drittherstellern wie Netscape wurden jedoch nur mangelhaft unterstützt.

Laut Rob Helm, Analyst bei Directions on Microsoft, wolle Microsoft mit Frontpage 2003 nicht gegen HTML-Editoren wie Macromedias Dreamweaver oder Adobes "Golive" konkurrieren. Die Software sei vielmehr dazu gedacht, Anwendungen zu erstellen, die sich mit Microsoft-Software wie Sharepoint integrieren lassen. Frontpage setze da an, wo die Sharepoint-Tools nicht mehr weiterhelfen, so Helm.

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