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Microsoft wehrt sich gegen Daten-Zugriff der Regierung

01.08.2014 | 13:39 Uhr |

Weil die Daten auf einem Server in Europa liegen, will sich Microsoft gegen den geforderten Zugriff durch die US-Regierung zur Wehr setzen.

Microsoft wollte sich vor Gericht gegen einen Zugriff der US-Regierung auf E-Mails wehren, die auf Microsoft-Servern in Irland lagern. Am Donnerstag hat nun Richterin Loretta Preska in New York dieses Anliegen abgelehnt. Microsoft will sich nun gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil zur Wehr setzen, wie die Redmonder angekündigt haben. Microsoft vertrete die Ansicht, dass die Behörden kein Recht auf Zugriff von Mails außerhalb der USA hätten.

Das Department of Justice, welches den Zugriff fordert, hatte von Microsoft wegen einer Straftat Einsicht in die Mails eines Nutzers gefordert - ohne Rücksicht auf den Speicherort der Mails. Microsoft will, dass die Behörden in ihren Untersuchungsanforderungen auch stets den Ort des Interesses angeben.

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