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Microsoft von Aktionären wegen schlechter Surface-RT-Verkaufszahlen verklagt

14.08.2013 | 17:03 Uhr |

Mehrere Aktionäre verklagen Microsoft, weil das Unternehmen die Öffentlichkeit zu spät über die schlechten Verkaufszahlen seiner Surface-RT-Tablets informiert habe.

Eine US-Anwaltskanzlei aus Massachusetts hat heute vor einem Bezirksgericht eine Sammelklage gegen Microsoft eingereicht. Mehrere Aktionäre haben sich zusammengeschlossen und fordern nun Schadenersatz von dem Redmonder Konzern. Der Grund: Microsoft habe die Öffentlichkeit viel zu spät über die schlechten Verkaufszahlen seiner Tablet-PC-Modelle Surface RT informiert.

Wie die Kanzlei Robbins Geller Rudman & Dowd in einer offiziellen Stellungnahme erklären, habe das Unternehmen damit gegen den Securities Exchange Act verstoßen. Das Gesetz wurde bereits 1934 erlassen und bietet eine der Grundlagen für den Wertpapierhandel in den USA. Laut der Klageschrift habe Microsoft im April „falsche und irreführende“ Informationen veröffentlicht. Im Geschäftsbericht für das dritte Quartal legte Microsoft mit einer Umsatzsteigerung um 18 Prozent auf 20,489 Milliarden US-Dollar ein Rekordergebnis vor.

Surface RT-Verkäufe liegen wohl deutlich unter Plan

Während es zu den Verkaufszahlen von Surface RT zu diesem Zeitpunkt keine offiziellen Ergebnisse gab, hätte Microsofts laut den Aktionären bereits auf die schlechten Verkaufszahlen der Tablet-PCs hinweisen müssen. Am 18. Juli tätigte Microsoft aufgrund der schlechten Surface-RT-Performance eine Abschreibung in Höhe von 900 Millionen US-Dollar, was die Aktie nach unten riss. Die Sammelklage will nun Anleger, die ihre Microsoft-Aktien zwischen dem 18. April und dem 18. Juli 2013 gekauft haben, entschädigen.

Microsoft Surface RT - Unboxing im Video
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