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Microsoft verweist Xbox-One-Nörgler an seine Xbox 360

12.06.2013 | 19:03 Uhr |

Microsoft rechtfertigt sich für das Online-Modell seiner Xbox One und empfiehlt Internet-Muffeln den Kauf einer Xbox 360.

Die geplante Rechtepolitik auf der neuen Microsoft-Konsole Xbox One sorgt für erhitzte Gemüter. Der Hersteller will den Verkauf gebrauchter Spiele durch Zusatzgebühren erschweren und setzt voraus, dass die Konsole in regelmäßigen Abständen mit dem Internet verbunden wird. Andernfalls lassen sich gekaufte Spiele nicht mehr nutzen.

In einem Interview mit GameTrailers verteidigt Microsoft dieses Vorhaben. Don Mattrick, Chef der Sparte für interaktive Unterhaltung, bezeichnet die bisherigen Reaktionen im Internet als unrealistisch. Der durchschnittliche Käufer sei eh den Großteil des Tages mit dem Internet verbunden. Ein Ausfall sei extrem unwahrscheinlich.

Allen potenziellen Käufern, die mit dem Online-Zwang sowie dem erschwerten Weiterverkauf ihrer Spiele nicht einverstanden sind, empfiehlt Mattrick den Kauf der Vorgängerkonsole Xbox 360 . Diese Hardware würde sich auch für Nutzer eignen, die keinen Internetzugang besitzen oder mit ihrer Konsole nicht online gehen wollen.

Microsoft Xbox One - Details zum Online-Zwang & Kopierschutz

Konkurrent Sony sorgt derweil mit seinem geplanten Verzicht auf derartige Maßnahmen für zufriedene Gesichter. Der Hersteller der PlayStation 4 übertrumpft derzeit bei den Vorbestellerzahlen die Xbox One.

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