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Microsoft übernimmt Nokias Handy-Sparte

25.04.2014 | 13:55 Uhr |

Microsoft hat heute die Übernahme der Devices-und-Services-Sparte von Nokia vollzogen. Die Übernahme wurde von den Nokia-Aktionären und von den staatlichen Aufsichtsbehörden genehmigt.

Microsoft hat wie angekündigt heute den Abschluss der Übernahme der Devices und Services Sparte von Nokia bekannt gegeben. “Heute begrüßen wir die Nokia Devices und Services Sparte. Die Fähigkeiten, die Nokia einbringt, wird unsere Transformation beschleunigen“, so Satya Nadella, CEO von Microsoft.

Der frühere Präsident und CEO von Nokia, Stephen Elop, wird Executive Vice President der Microsoft Devices Group und berichtet in dieser Funktion an Satya Nadella. Elop verantwortet das Gerätegeschäft und damit die folgenden Produkte: die Lumia-Smartphones und -Tablets, Nokia-Mobiltelefone, Xbox, Surface, Perceptive Pixel (PPI) Devices und Zubehör. Elop hatte vor seinem Wechsel zu Nokia bereits bei Microsoft gearbeitet.

Wie bereits bekannt gegeben, wird Microsoft die Fertigungsanlagen im südkoreanischen Masan nicht übernehmen. Die Fabrik in Chennai, Indien, wird ebenfalls bei Nokia verbleiben. Microsoft wird rund 25.000 neue Mitarbeiter willkommen heißen – an mehr als 130 Standorten in über 50 Ländern weltweit. Zu diesen gehören mehrere Produktionsstätten, die Geräte wie beispielsweise Mobiltelefone aber auch Services entwickeln und vertreiben. Als Teil des Abschlusses wird Microsoft alle bestehenden Nokia-Kundengarantien für existierende Geräte übernehmen.

Mit dem Mobilfunkgeschäft von Nokia will Microsoft auf den lukrativen Markt mobiler Endgeräte wachsen. Experten beziffern den jährlich potentiellen Umsatz mit 50 Milliarden Dollar. Durch die gemeinsame Entwicklung von Hardware und Software wird Microsoft die Nachfrage für Windows-Geräte insgesamt steigern.

Microsoft will auch nach der Übernahme der Finnen weiterhin eng mit Hardware-Partnern, Entwicklern, Telekommunikationsunternehmen, Vertragshändlern und Einzelhändlern zusammenarbeiten. Microsoft will seinen Partnern weiterhin Plattformen, Tools und Applikationen zur Verfügung stellen, um diesen die Herstellung eigener Geräte zu ermöglichen.

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