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Microsoft trägt Clip Arts zu Grabe

02.12.2014 | 18:07 Uhr |

Microsoft ersetzt seine Clip-Arts-Datenbank mit Ergebnissen aus der Bing-Bildersuche. Auf diese lässt sich ein Urheberrechtsfilter anwenden.

In den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eroberten so genannte Clip Arts Word-Dokumente und PowerPoint-Präsentationen. Die bunten Bildchen erfreuten sich großer Beliebtheit, weil sie lizenzfrei waren und so manch langweilige Textflut aufpeppen konnten. Mittlerweile sind die kleinen Bildchen aber recht angestaubt und nicht mehr wirklich zeitgemäß.

Das hat auch Microsoft erkannt und gibt seine Clip-Art- und Bilddatenbank auf office.com auf. Laut Doug Thomas von Microsoft hätten die Nutzerzahlen in den letzten Jahre immer weiter abgenommen, da sich Office-Nutzer zunehmend auf Suchmaschinen verlassen. Aus diesem Grund wird die Clip-Arts-Datenbank mit der Bing-Bildersuche ersetzt.

Damit Nutzer nicht versehentlich urheberrechtsgeschützte Grafiken oder Fotos in ihre Dokumente und Präsentationen integrieren, ist die Suchfunktion mit einem Urheberrechtsfilter ausgestattet. Dieser zeigt auf Wunsch nur die Inhalte an, die über eine Creative-Commons-Lizenz verfügen. Die neue Bildersuche wurde in Office 2013, Office 2010 und Office 2007 integriert.

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