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Microsoft teilt Nutzerdaten von Xbox Live mit Werbepartnern

30.10.2013 | 05:59 Uhr |

Microsoft hat die Geschäftsbedingungen des Online-Dienstes Xbox Live angepasst und hält sich damit die Weitergabe von Daten an kommerzielle Partner offen.

Mit Xbox Live hat Microsoft in den vergangenen Jahren ein gut funktionierendes Netzwerk für Spieler etabliert. Für Funktionen wie das gemeinsame Online-Spiel verlangt der Anbieter zwar eine monatliche Gebühr, doch auch mit den kostenlosen Konten können viele Dienste genutzt werden.

Für die Zukunft will sich Microsoft nun mit einer Änderung seiner Geschäftsbedingungen wappnen. Darin werden Nutzer dazu angehalten, ihre Kontaktinformationen regelmäßig zu aktualisieren. Doch die eigentlich wichtige Neuerung betrifft die Tatsache, dass Microsoft auch Daten aus mit Xbox Live verbundenen Online-Konten – beispielsweise Facebook oder Twitter – mit anderen Partnern teilen kann. Dazu gehören Name, Adresse, Email-Adresse oder Geburtsdatum.

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Diese für alle Xbox-Live-Anwender obligatorische Änderung dürfte die Angst vor einem wachsenden Datenaustausch auf der für das Jahresende angekündigten Konsole Xbox One weiter verstärken. Mit persönlichen Informationen könnten Werbepartner ihre Angebote noch besser auf die jeweiligen Anwender zuschneiden. Die Überwachungsmöglichkeiten durch die Xbox-Kamera Kinect vergrößern die Angst zusätzlich.

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