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Microsoft startet Anti-Gmail-Kampagne

Freitag den 08.02.2013 um 10:41 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Scroogled - Anti-Gmail-Kampagne von Microsoft
Vergrößern Scroogled - Anti-Gmail-Kampagne von Microsoft
Microsoft hat eine Online-Kampagne gegen Googles Gmail gestartet, in der Googles Umgang mit der Privatsphäre der Nutzer scharf angegriffen wird. Google weist die Vorwürfe zurück.
Auf Scroogled.com hat Microsoft eine Anti-Gmail-Kampagne gestartet, in der Microsoft über den Web-Mail-Konkurrenten lästert und die Nutzung von - wie sollte es anders sein - Outlook.com empfiehlt. "Glauben Sie, Google respektiert Ihre Privatsphäre? Dann denken Sie nochmal darüber nach", heißt es auf der Microsoft-Seite.

"Google geht durch jede Gmail, die gesendet oder empfangen wird und durchsucht sie nach Schlüsselwörtern, um so bezahlte Werbung an die Gmail-Nutzer zu richten", heißt es seitens Microsoft und weiter: "Und es gibt keine Möglichkeit, diesen Eingriff in Ihre Privatsphäre abzustellen." Und Microsoft fügt noch hinzu: "Outlook.com ist anders - wir gehen nicht durch jede Ihrer Mail um Werbung zu verkaufen."

In einem Video auf Scroogled.com führt Microsoft seine Vorwürfe gegen Googles Gmail weiter aus. "Mails innerhalb von Familienmitgliedern oder zwei Freunden sollten persönlich sein. Aber Google überschreitet eine Grenze und durchsucht jede einzelne Gmail", sagt der Sprecher in dem Video.

Auf Scroogled.com fordert Microsoft die Nutzer dazu auf, eine Online-Petition zu unterzeichnen, in der Google dazu aufgefordert wird, die Mails in Gmail nicht mehr zu durchleuchten. Bisher haben rund 2000 Online-Nutzer die Online-Petition unterzeichnet.

Ein Microsoft-Sprecher begründete die Kampagne damit, dass man die Gmail-Nutzer darüber aufklären wolle, was Google wirklich bei seinem Web-Maildienst tue.

Google wiederum erklärte, dass jegliche Werbung in Gmail automatisiert erfolge und damit niemand die persönlichen Mails der Gmail-Nutzer ausspähe. "Kein Mensch liest Ihre Mails oder Google-Konto-Informationen, um Ihnen Werbung oder dazu passende Informationen anzuzeigen", heißt es in einer Stellungnahme von Google.

Freitag den 08.02.2013 um 10:41 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (14)
  • qqqaqqq 17:51 | 11.02.2013

    Das sind übliche Staatsmittel, Google ist auf so eine Riegorose Überwachung nicht angewiesen. Und könnte das personell gar nicht bewälltigen.
    Staaten die das Versuchen auch nicht.
    Deshalb stockt die CIA und NSA auch ständig auf.
    Eine solche Überwachung funktioniert nur bei Gruppen.
    Aber nicht Global.... Siehe oben.

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  • Atom Andi 12:11 | 11.02.2013

    Schon vergessen?

    23. 06. 2009

    „Chinas Zensurpolitik hat sich in den letzten Wochen stark ausgeweitet. Nun wird die nächste Runde eingeläutet. Google sollte die Suchergebnisse modifizieren (gulli berichtete). Nun hat man sich mit Regierungsvertretern getroffen und stimmt dem Zensur-Kurs zu: keine Pornographie mehr auf google.cn.“!!

    Den ganzen Bericht findet man unter:www.gulli.com/news/1170-china-google-stimmt-*****-zensur-zu-2009-06-23


    Was man auch zur Kenntnis nehmen sollte:

    Eine für jenen käuflich zu erwerbende Software, die - wenn auch verboten, kann sie auch von jedem Arbeitgeber verwendet werden.

    Das finde ich auch noch wichtig.
    Thema: [U]In E-mails entdeckte Schlüsselwörter[/U]

    Leistungsbeschreibung eines Softwareproduzenten über seine Produkt:

    "Eines der leistungsstärksten Merkmale unserer Software ist die erweiterte Schlüsselwort Erkennung mit Alarmierung.

    Erstellen Sie einfach eine Liste mit Wörtern und Ausdrücken und unser Produkt überprüft jede Tasteneingabe, URLs, Webseiten, eingehende und abgehende eMails und Chat/IMs auf diese Schlüsselwörter.

    Sobald ein Wort oder Ausdruck entdeckt wird, geht das Programm in die nächste Ebene über und erhöht automatisch die Erfassung der Momentaufnahmen um wirklich sicherzustellen, dass Sie jedes Detail während dieses „Zwischenfalls“ aufnehmen und später genausten analysieren können. Darüber hinaus kann das Programm Ihnen sofort automatisch ein eMail mit diesen Informationen schicken.

    Jeder dieser Benachrichtigungen enthält die folgende Information:

    1.Entdecktes Schlüsselwort

    2.Zeitstempel mit Datum und Zeitpunkt

    3.Benutzername

    4.Zusätzliche Information wie z.B. URL in der das Schlüsselwort entdeckt wurde.

    Sie können in unser Produkt eingeben, welche Worte oder Ausdrücke überwacht werden sollen, wie z.B. „Sex“, „Drogen“, „Waffen“, „Telefonnummer“, „wo wohnst du“, „sind deine Eltern zuhause“, „ich hasse meinen Abteilungsleiter – was immer Sie vorgeben möchten. Sie können optional eine automatische Benachrichtigung verschicken (Sie geben einfach Ihre eMail Adresse an oder aber Ihre Handynummer für eine SMS).

    Sobald nun eine Person Ihren Computer benutzt und eine der Worte oder Ausdrücke eingibt oder aber wenn diese während eines Chats auftauchen, in einem Email empfangen oder verschickt werden, reagiert das Prüfprogramm sofort und sendet Ihnen eine Benachrichtigung zu und Sie können dann selber bestimmen, welche Schritte Sie unternehmen möchten.

    Ich wiederhole: Wenn auch verboten, kann sie auch von jedem Arbeitgeber verwendet werden.

    Denn ein Arbeitgeber kann trotzdem gut schlafen. Der Hersteller der Software bemerkt: Halten Sie unser Überwachungsprogramm mit Ausnahme Ihnen selber unter Verschluss.

    Wir bietet Ihnen drei verschiedene Sicherheitsebenen an, damit das Programm und deren Überwachungsdateien von Dritten geschützt sind. Die Sicherheitsmerkmale enthalten: Tarnmodus, Hotkey Zugriff und Kennwortschutz.

    Tarnmodus
    Im Tarnmodus ist Spector Pro vollständig mit Ausnahme von autorisierten Benutzern geschützt. Das Programm steht nicht in der Taskleiste, im Desktop oder in dem Startmenü sowie unter Programme entfernen.

    Hotkey Zugriff
    Ihre Aufnahmen sind durch einen von Ihnen ausgewählten Kombinationsbefehl geschützt. Spector Pro kann dann nur über diese Hotkey Folge aktiviert werden.

    Kennwort Schutz
    Als ein zusätzliches Sicherheitskonzept kann Spector Pro ein Kennwort zur Ansicht der Analysedaten verlangen. Durch können wirklich nur autorisierte Benutzer an die Überwachungsdaten gelangen
    .

    Ich hoffe, dass ich all zu Naive zum Nachdenken angeregt habe.

    Fragen dazu bitte nicht an mich.

    Gruß Atom Andi

    Liebe Grüße

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  • DonSextillo 12:50 | 10.02.2013

    Ich dachte eher das mit dem Vatikan waren die Piusbrüder und David Hasselhof. Aber egal

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  • kazhar 12:46 | 10.02.2013

    nö. microsoft ist DAS BÖSE AN SICH.
    quasi das geheime zentrum der weltverschwörung.


    hat übrigens in den letzten jahren erfolgreich die illuminati und den vatikan unterwandert.
    über die illuminati haben sie jetzt weltweiten zugriff auf die medien und über den vatikan auf atombomben.


    aber psst! sie dürfen nicht wissen, dass wir wissen, was sie wissen :wegmuss:

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  • DonSextillo 12:20 | 10.02.2013

    Geil, und Microsoft gehört zur Achse des bösen, oder?

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